Unsere A-Jugend

Vorbericht Saison 2019/2020

Saisonvorbericht der weiblichen A-Jugend (ÜBOL Nord)

Die weibliche B-Jugend der Vorsaison (2018/2019) teilte sich nahezu hälftig in A- und B-Jugendliche der aktuellen Runde auf. Um möglichst vielen Mädels Spielmöglichkeiten zu geben, wurde versucht, in beiden Altersgruppen anzutreten. Die B wurde für die ÜBOL- und A für die Landesliga-Qualifikation gemeldet.

Die B-Jugend wurde dazu mit C-Jugendlichen ergänzt, während für die A-Jugend Gastspielerinnen aus Sulzbach und Amberg gewonnen werden konnten. Leider verlief die Vorbereitung auf das Turnier in Hauenstetten alles andere als optimal, so dass bereits nach einem Spieltag die Chance auf die Landesliga verspielt wurde und entsprechend in der ÜBOL angetreten werden muss.

Die dünne Spielerinnendecke der B-Jugend reichte ebenfalls nicht aus, um sich für die höhere Liga zu qualifizieren. Allerdings scheiterten wir hier erst in der dritten und letzten Runde. Da sich die personelle Situation weiter verschlechterte, wurde schließlich beschlossen, die B-Jugend zurückzuziehen und die verbliebenen B-Jugendlichen in die A-Jugend hoch zu ziehen.

Trainiert bzw. betreut wird die Mannschaft in der anstehenden Saison von Johannes Förster, Titzian Podlech und Martin Birnmeyer. Da die beiden Erstgenannten selbst noch in den Männer-Mannschaften aktiv sind, könnten in den nächsten Wochen noch eine oder sogar zwei weitere Personen zum Betreuerteam dazu stoßen.

In der Vorbereitung ist neben den üblichen Trainingseinheiten auch ein mehrtägiges Trainingslager in Speichersdorf geplant, bei dem sich neben den individuellen handballerischen Fähigkeiten auch das Zusammenspiel (Abläufe und Abstimmung) und der Mannschaftsgeist weiter verbessern sollen.

Da wir in der Mannschaft eigentlich das Potenzial für die Landesliga sehen, gehen wir mit einigen Ambitionen in die ÜBOL-Saison und erhoffen uns, möglichst lange oben mitspielen zu können. Zumal unsere Gastspielerinnen bereits in der Vorsaison Erfahrungen in den Damen-Teams ihrer Heimatvereine sammeln konnten. Gerade von dieser Erfahrung sollen auch unsere jüngeren Spielerinnen profitieren und sich weiter steigern. Grundlegend dafür ist jedoch ein zuverlässiger und v.a. regelmäßiger Trainingsbesuch, der in der Vergangenheit zumindest bei einigen Spielerinnen noch zu oft fehlte…

Wir wünschen uns spannende Spiele, eine verletzungsfreie Saison und zahlreiche zufriedene Zuschauer mit viel Spaß und Freude am Handballsport.

Trainingszeiten:      dienstags, 18.45 bis 20.15 Uhr in Pegnitz

                               donnerstags, 19.00 bis 20.30 Uhr in Auerbach

SG Auerbach/Pegnitz - TSV Weitramsdorf 21:20 (12:9)

Mit rund drei Wochen Verspätung durfte am Wochenende endlich auch die weibliche A-Jugend in die Saison 2019/2020 starten. Dabei hatten unsere Mädels den TSV Weitramsdorf zu Gast. Da neben den beiden Gastspielerinnen aus Sulzbach auch die etablierten Lea Kohler und Nikita Singh ausfielen, konnten noch acht Spielerinnen aufgeboten werden.

Von Beginn an entwickelte sich ein sehr kampfbetontes Spiel, wobei die SGlerinnen immer leicht die Nase vorn hatten. In den ersten 15 Minuten war es v.a. Kathi Hofmann, die sich immer wieder erfolgreich in Szene setzen konnte und ihre fünf Tore erzielte (6:4). In der Defensive ragte mal wieder Rosi Deiml im Tor heraus, die bis zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Strafwürfe parieren konnte. Es sollten nicht die letzten bleiben: Am Ende standen sechs Paraden bei zwölf 7-Metern auf dem Spielberichtsbogen.

Kurz vor der Pause konnte erstmal eine 4-Tore-Führung herausgespielt werden, welche auch bis Mitte der 2. Hälfte verteidigt wurde (18:14, 44. Minute). Einige Strafzeiten sorgten dann für einen kleinen Bruch im Angriffsspiel.

Insgesamt avancierte Rosi Deiml zur Matchwinnerin, die in der Schlussphase, als die Kräfte zusehends schwanden und der TSV Tor um Tor verkürzte und sogar ausglich, die Punkte festhielt. Ebenso Jule Zimmermann, mit sieben Toren erfolgreichste Werferin, der sieben Sekunden vor dem Ende in Unterzahl der 21:20-Siegtreffer gelang.

Positiv war neben der starken kämpferischen Leistung, dass sich alle sieben Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten.

Am kommenden Sonntag (27.10.2019) gastiert die SG um 14:00 Uhr beim SV Buckenhofen. Gespielt wird in der Herder-Halle, Forchheim. Da die Männer I um 15:00 Uhr in der Ehrenbürg-Halle (130 Meter entfernt) in Forchheim spielen, wäre es sehr erfreulich, wenn der ein oder andere Fan die Mädels zumindest eine Zeit lang lautstark unterstützen könnte!?

Aufstellung:

Rosi Deiml – Gabi Cimen (1), Kathi Hofmann (5), Pia Ludwig (3), Franzi Regner (2), Amber Rukavina (2/1), Luisa Schwenk (1), Jule Zimmermann (7)

SV Buckenhofen - SG Auerbach/Pegnitz 23:24 (9:11)

Fürs erste Auswärtsspiel der noch jungen Saison reiste die weibliche A-Jugend zur SV Buckenhofen nach Forchheim, die bisher jeweils einen Sieg und eine Niederlage zu Buche stehen hatten. Wie bereits beim Saisonauftakt war die personelle Situation sehr angespannt, so dass wir aufgrund von Krankheiten, Ferienzeit und parallelen Spielen gerade noch sieben Spielerinnen aufbieten konnten.

Nach einer sehr ausgeglichenen Anfangsphase (3:3, 9. Minute; 6:6, 16. Minute), in der v.a. Paula Eckert nach Belieben traf, gelang es den SGlerinnen nach 25 Minuten (8:10), sich erstmals mit zwei Toren abzusetzen. Allerdings handelte sich Paula Eckert zu diesem Zeitpunkt bereits die zweite 2-Minuten-Strafe ein, was die Verantwortlichen zu Umstellungen zwang, um nicht Gefahr zu laufen, das Spiel in Unterzahl beenden zu müssen. Beim Stand von 9:11 ging es in die Halbzeitpause.

Eine Umstellung in der Angriffsformation brachte dann auch Franzi Regner besser ins Spiel, was diese zu drei schönen Treffern nutzte. Unsere Mädels konnten sich Tor um Tor absetzen und führten in der 36. Minute bereits mit 11:16. In der Defensive war es jetzt an Gabi Cimen, zu glänzen, welche eine der Hauptangreiferinnen der Buckenhofen nahezu komplett aus dem Spiel nahm.

In der 51. Minute und dem Stand von 15:21 schien die Messe endgültig gelesen, aber weit gefehlt. Eine Auszeit der Gastgeberinnen und einige Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel sowie im Torabschluss der SGlerinnen, brachten den Gegner zurück ins Spiel. Zwei Minuten vor dem Ende waren die Buckis beim Stand von 21:22 wieder dran. Unseren beiden Hauptwerferinnen Paula Eckert und Jule Zimmermann war es dann zu verdanken, dass wir den Vorsprung über die Zeit und die Siegpunkte mit nach Hause nehmen konnten. Endergebnis: 23:24

Am 10.11.2019 kommt es nun zum vorläufigen Höhepunkt der Runde, wenn unser Mädels (4:0 Punkte) um 11.00 Uhr die HG Eckental (6:0 Punkte) in der heimischen Christian-Sammet-Halle in Pegnitz zu Gast haben. Wir hoffen dann auf die lautstarke Unterstützung der SG-Fans!

Aufstellung: Rosi Deiml – Paula Eckert (15/3), Luisa Schwenk, Jule Zimmermann (5), Franzi Regner (3), Gab Cimen, Johanna Waninger (1)

SG Auerbach/Pegnitz – HG Eckental 30:39 (15:16)

Zum 2. Heimspiel empfing unser weibliche A-Jugend mit der Vertretung der HG Eckental, den vermeintlich stärksten Gegner in dieser Liga in der Pegnitzer Christian-Sammet-Halle. Damit trafen die beiden letzten verlustpunktfreien Teams aufeinander. Mit Kati Hofmann (Zahn-OP) und Lea Kohler (Trainingsrückstand) fehlten diesmal nur zwei Spielerinnen.

In einem Spiel, das über weite Strecken von vielen Fehlpässen und technischen Fehlern auf beiden Seiten und einer für die Brisanz des Spiels unzureichenden Schiedsrichterleistung geprägt war, ging es in der Anfangsphase hin und her. So stand es nach acht Minuten 4:4. Mit drei schnellen Toren in Folge konnten sich dann die Gäste erstmals etwas absetzen und den Vorsprung bis zum 7:10 in der 17. Spielminute halten. Doch nach einer Auszeit kam die wohl stärkste Phase unserer SGlerinnen: erst konnte auf 10:10 ausgeglichen werden (20. Minute) und im Anschluss die Partie bis zur Pause ausgeglichen gestaltet werden. Beim Stand von 15:16 wurden die Seiten gewechselt.

Auch zu Beginn der 2. Hälfte zeigten unsere Mädels eine sehr kämpferische und couragierte Leistung. Einzig die sehr agile und treffsichere Sarah von Neuenkirchen (17 Tore!) stellte unsere Abwehr vor unlösbare Probleme. Bis zur 40. Minute und dem 22:23 war das Spiel völlig offen. Dann jedoch gelangen innerhalb von fünf Minuten den Gästen sechs unbeantwortete Tore (22:29), welche bereits mehr als eine Vorentscheidung bedeuteten.

In der Schlussviertelstunden, in der man den meisten unserer Mädels den Kräfteverschleiß deutlich anmerkte, war es vor allem Pia Ludwig zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausfiel: immer wieder suchte sie beherzt die Lücken in der Eckentaler Deckung und schloss treffsicher ab.

So mussten wir am Ende die Überlegenheit der Gäste anerkennen und mit einem 30:39 die Punkte erstmal abgeben. Nach Meinung der Betreuer fiel die Niederlage mit neun Toren Unterschied etwas zu deutlich aus, was bei 30 erzielten Toren im Wesentlichen der Defensivleistung und den vielen unnötigen Ballverlusten geschuldet war.

Noch eine leider negative Randnotiz: Nach einem eigentlich recht harmlosen Zweikampf fiel die Kreisläuferin der Gäste, Marie Simon, unglücklich auf den Hinterkopf und musste nach dem Spiel mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Mannschaft der SG Auerbach/Pegnitz wünscht der Spielerin auf diesem Wege gute und schnelle Besserung!

Aufstellung: Rosi Deiml – Paula Eckert (9/1), Luisa Schwenk (2), Jule Zimmermann (5), Franzi Regner (1), Gab Cimen (1), Johanna Waniner (2), Pia Ludwig (8), Nikita Singh (1), Amber Rukavina (1)

Vor dem Spiel wurden die von der Fahrschule Groß gesponserten Trikots offiziell von Werner Groß an die Mannschaft übergeben.

Dafür nochmals herzlichen Dank!

TSV Hof 1861 - SG Auerbach/Pegnitz 5:28 (1:15)

Am Sonntagmittag trat unsere weibliche A-Jugend beim TSV Hof 1861 an, der einzigen Mannschaft, die bisher noch keine Pluspunkte verbuchen konnte. Leider waren diesmal aus verschiedensten Gründen alle unsere Gastspielerinnen verhindert. So blieben wieder mal nur acht Spielerinnen übrig. Dafür war unser im Urlaub weit gereister Trainer Johannes Förster wieder dabei, unterstützt von Tizian Podlech.

Nach ihrer Zahn-OP erstmals wieder mit dabei, startete Kathi Hofmann hochmotiviert ins Spiel und erzielt gleich sechs unserer ersten neun Tore. Da auch Rosi Deiml im Tor einen ihrer Traumtage erwischte, stand es nach 17 Minuten bereits 1:9 aus Sicht der Heimmannschaft. Aber damit nicht genug: mit einer neuen und effektiven Abwehrformation konnte die Führung gegen überforderte Hoferinnen bis zur Pause auf 14 Tore ausgebaut werden (1:15).

In der zweite Hälfte schlich sich dann, auch aufgrund der deutlichen Führung, die eine oder andere Unkonzentriertheit im Abschluss ein, was ein noch höheres Ergebnis als das 5:28 verhinderte.

Positiv zu bewerten ist, dass sich erneut alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten und dass Amber Rukavina alle fünf Strafwürfe sicher verwandelte. Herauszuheben aus einer guten Teamleistung sind Kathi Hofmann mit ihren elf Toren sowie Rosi Deiml, die neben viele anderen Bällen auch vier von fünf 7-Metern des Gegners parierte.

Unsere Mädels stehen somit mit 6:2 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz. Vor Weihnachten steht nur noch ein weiteres Spiel an: am 30.11.2019 empfangen wir in der Auerbacher Helmut-Ott-Halle um 16.00 Uhr den TV Gefrees.

Aufstellung: Rosi Deiml – Amber Rukavina (9/5), Luisa Schwenk (1), Jule Zimmermann (3), Franzi Regner (2), Gabi Cimen (1), Nikita Singh (1), Kathi Hofmann (11)

SG Auerbach/Pegnitz – TV Gefrees 26:29 (13:17)

Für ihr letztes Spiel im Kalenderjahr 2019 hatte sich unsere weibliche A-Jugend einiges vorgenommen. Einerseits sollten der 2. Tabellenplatz gesichert und der Abstand zum souveränen Tabellenführer aus Eckental nicht noch größer werden, anderseits war mit dem Gast vom TV Gefrees noch eine Rechnung aus der Vorsaison offen: Gegen die nahezu identische damalige B-Jugend hatten wir zwei Mal unglücklich verloren.

Allerdings waren auch diesmal die Vorzeichen nicht optimal: Johanna Waninger war aufgrund eines Turnwettkampfs abwesend und Pia Ludwig riss sich im Laufe der letzten Woche das Außenband. Somit standen wieder einmal nur noch neun einsatzfähige Spielerinnen zur Verfügung.

Obwohl die Trainer ausdrücklich vor der Hauptangreiferin der Gäste gewarnt hatten, durfte Nadine Sieß, die Gefreeser Mittelfrau, nahezu ohne Gegenwehr die ersten drei Tore des Tages erzielen. Da auch im Angriff zunächst nicht viel zusammenlief, lagen die SGlerinnen in der 7. Spielminute bereits mit 1:5 im Rückstand. Im Nachhinein muss man sich eingestehen, dass man hier bereits ein besseres Ergebnis weggeschenkt hatte.

Erst Mitte der ersten Hälfte, beim Stand von 6:12, wachten unsere Mädels einigermaßen auf und kämpften sich in diese Spiel hinein. Angeführt von Paula Eckert konnte bis zur Pause leicht verkürzt werden, so dass beim Stande von 13:17 die Seiten gewechselt wurden.

Leider musste sich in der Pause mit Jule Zimmermann eine weiter Spielerin abmelden, die einen vorweihnachtlichen Termin wahrnehmen musste. Die verblieben achte Spielerinnen wollten sich aber nicht kampflos geschlagen geben und starten erfolgreich in den zweiten Durchgang. Noch keine zwei Minuten waren gespielt, als unsere A-Jugend durch zwei schnelle Tore und dem 15:17 den Anschluss wieder hergestellt hatte. Einige unverständliche Schiedsrichter-entscheidungen gepaart mit leichten Fehlern nutzen jedoch die Gäste, um den Abstand bis zum 18:24 wieder zu vergrößern (43. Minute). Doch der Wille unserer Mädels war noch nicht gebrochen, so dass zwölf Minuten vor dem Ende beim Stand von 23:25 die Hoffnung auf einen Punktgewinn weiterhin bestand. Bis in die 59. Minute (26:28) lebte diese, doch auch durch eine offene Manndeckung ließen sich die Gefreeserinnen nicht mehr beeindrucken und sicherten sich den 26:29-Auswärtserfolg.

Somit zeichnet sich für die restliche Saison, die für uns erst am 12. Januar 2020 fortgesetzt wird, ein spannender und ausgeglichener Wettkampf um die Plätze 2 bis 6 ab. Ganz vorne stehen die verlustpunktfreien Eckentalerinnen, während auf Platz 7 die punktlosen Hoferinnen festsitzen.

Aufstellung: Rosi Deiml – Amber Rukavina (4), Luisa Schwenk (4), Jule Zimmermann (2), Franzi Regner (2), Gabi Cimen (1), Nikita Singh, Kathi Hofmann (1), Paula Eckert (12/4)

SG Auerbach/Pegnitz – TV Ebern 29:17 (12:10)

Zum ersten Spiel im Jahr 2020 empfing unser weibliche A-Jugend in der heimischen Helmut-Ott-Halle den Tabellenzweiten aus Ebern, die bisher nur gegen die verlustpunktfreien Eckentalerinnen das Nachsehen hatten.

Da unsere Mädels erstmals in dieser Saison in voller Besetzung antreten konnten, erhofften sich die Trainer eine deutliche Leistungssteigerung in Vergleich zum letzten Spiel gegen Gefrees.

Die Gäste vom TV Ebern, die ersatzgeschwächt mit nur acht Spielerinnen antreten mussten, erwischten den deutlich besseren Start und führten bereits nach 94 Sekunden mit 3:0. Die SGlerinnen ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und antworteten mit Toren von Paula Eckert, Jule Zimmermann und Kati Hofmann zum 3:3 (10. Minute). Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene erste Hälfte mit wechselnden Führungen und ein von den Abwehrreihen dominiertes Spiel. In der 23. Minute gelang Ebern dann erstmals wieder eine 2-Tore-Führung (8:10), ehe unsere Mädels mit vier Toren in Folge den 12:10-Halbzeitstand herausspielten.

Die zweite Hälfte startete ausglichen, so dass es in der 35. Minute 15:13 stand. Durch tolle Paraden von Rosi Deiml und schnellen und konsequenten Angriffen gelang den Gastgeberinnen ein 6:0-Serie zum 21:13 (42. Minute). Damit war die Gegenwehr der Ebenerinnen gebrochen, die nun auch der dünnen Spielerdecke und dem Kräftemangel Tribut zollen mussten. Die SGlerinnen hingegen nutzen ihre Wechselmöglichkeiten gut aus und spielten auch in den verschiedensten Aufstellungen konzentriert und zielstrebig weiter. So konnte ein in dieser Höhe nicht zu erwartender 29:17-Heimsieg verbucht werden, der unsere A-Jugend vorläufig auf den 2. Tabellenplatz katapultierte.

Wieder einmal konnten sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Die Trainer erfreute besonders, dass trotz der sechswöchigen Spielpause die Fehlerquote sehr gering war und dass auch gegen die gute Torfrau des TV Ebern nahezu 30 Tore erzielt werden konnten.

Aufstellung: Rosi Deiml – Amber Rukavina (1), Luisa Schwenk (1), Jule Zimmermann (6), Franzi Regner (3), Gabi Cimen (2), Nikita Singh (2), Kathi Hofmann (5), Paula Eckert (4), Johanna Waninger (2), Pia Ludwig (3)

TSV Weitramsdorf – SG Auerbach/Pegnitz 22:18 (13:9)

Im Rückspiel beim TSV Weitramsdorf ging es für unsere Mädels gegen den derzeit härtesten Gegner um den 2. Tabellenplatz. Nachdem man das Hinspiel knapp gewonnen hatte, fuhr die A-Jugend mit vorsichtigem Optimismus nach Bad Rodach.

Studiums- und krankheitsbedingt musste auf Jule Zimmermann, im Hinspiel mit sieben Toren treffsicherste Werferin, und Nikita Singh auf zwei Spielerinnen verzichtet werden.

Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen. Bis zum 7:7 nach 18 Minuten konnte sich keine Mannschaft auch nur mit zwei Toren absetzen. Allerdings hatten die Gastgeberinnen zu diesem Zeitpunkt bereits vier ihrer Tore durch Strafwürfe erzielt. Zwei Zeitstrafen für die SG sowie weitere zwei 7-Meter-Treffer nutzen die Weitramsdorferinnen um sich bis zur Pause auf 13:9 abzusetzen.

Nach dem Wechsel gingen unsere Mädels im Angriff wieder etwas zielstrebiger vor uns konnten bis zur 38. Spielminute auf 13:14 verkürzen. Einige Unkonzentriertheiten brachten die SG dann jedoch wieder ins Hintertreffen (14:17 in der 42. Minute). Drei weitere Strafzeiten sowie eine rote Karte, die hauptsächlich zu späten Abwehraktionen geschuldet waren, machten eine weiter Aufholjagd zunichte. Die Verteilung der Strafen des Unparteiischen aus Coburg könnte man als etwas einseitig bewerten (Strafwürfe für Weitramsdorf: 13, für die SG: 1; Zeitstrafen für Weitramsdorf: 1, für die SG: 7 + 1 rote Karte). Dies konnte trotz fünf von Rosi Deiml parierten 7-Metern nicht kompensiert werden.

Folglich musste man sich am Ende mit 18:22 geschlagen geben. Damit ging leider auch der direkte Vergleich gegen Weitramsdorf verloren.

Bei fünf noch ausstehenden Partien, v.a. mit drei schweren Auswärtsspielen, wird es nun sehr schwer werden, den 2. Tabellenplatz zu erreichen.

Aufstellung:

Rosi Deiml – Gabi Cimen (1), Kathi Hofmann (4), Pia Ludwig (4), Franzi Regner, Amber Rukavina (1), Luisa Schwenk, Paula Eckert (7/1), Johanna Waninger (1)

HG Eckental - SG Auerbach/Pegnitz 28:9 (13:4)

Am Samstag, den 15.2.2020, trat unsere weibliche A-Jugend in Eckental an. Da man zum verlustpunktfreien Tabellenführer ohne Auswechselspieler und – mit Ausnahme von Amber Rukavina – ohne gelernte Rückraumspieler anreisen musste, waren die Erfolgsaussichten nicht besonders rosig. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass auch die Gastgeberinnen einige Ausfälle zu beklagen hatten.

Unsere Mädels, die selbst im Training noch nie in dieser Formation zusammengespielt haben, taten sich verständlicherweise besonders im Angriffsspiel sehr schwer, geordnete und zielführende Aktionen zu kreieren. Da die Abwehr jedoch recht gut agierte, stand es nach fünf Minuten lediglich 0:3.

Nach einer Umstellung konnten Amber Rukavina und Franzi Regner sogar auf 2:4 verkürzen (10. Minute). Anschließend verpufften jedoch die meisten Angriffsbemühungen wirkungslos. Auch eine Vielzahl an vergebenen Strafwürfen machten ein besseres (Zwischen-) Ergebnis zunichte. So wurden beim Stande vom 4:13 aus SG-Sicht die Seiten gewechselt.

In der zweiten Hälfte bekam Nikita Singh einen Schlag auf den Hals und litt zudem unter Migräne. So wog das Fehlen von Auswechselspielern noch mehr und die Kräfte schwanden zusehend, was die Gastgeberinnen nur konsequent zum Gegenstoß und zu einfachen Toren nutzten. Dies führte dann zum deutlichen 28:9-Endergebnis für die HG Eckental, die sich damit den Meistertitel vorzeitig sicherte.

Positiv aus unserer Sicht war, dass wieder einmal alle Feldspielerinnen trafen und dass wir trotz der dünnen personellen Besetzung zehn Gegentore weniger kassierten als im Hinspiel. Etwas schmerzten die sechs verworfenen Strafwürfe, die zumindest eine leichte Ergebniskosmetik verhinderten.

Aufstellung:

Rosi Deiml –Kathi Hofmann (1), Franzi Regner (2), Amber Rukavina (2), Luisa Schwenk (1), Johanna Waninger (2/2), Nikita Singh (1)

SG Auerbach/Pegnitz - SV Buckenhofen 27:21 (13:12)

Am Freitag hatte unsere weibliche A-Jugend aufgrund einer Spielverlegung den SV Buckenhofen zu Gast in der Pegnitzer Christian-Sammet-Halle. Die Buckis konnten im bisherigen Saisonverlauf lediglich gegen die punktlosen Hoferinnen gewinnen, so dass ein Heimsieg Pflicht war. Verzichten musste die SG allerdings auf die kurzfristig erkrankte Pia Ludwig sowie die seit Wochen verletzte Jule Zimmermann.

Aus dem Hinspiel waren die SGlerinnen jedoch gewarnt, dass dieser Gegner auch bei hohem Rückstand nie aufgibt. Damals wurde in den letzten zehn Minuten ein 6-Tore-Vorsprung fast noch verspielt.

Bis zum 3:3 nach sieben Minuten war die Partie sehr ausgeglichen, ehe ein Zwischenspurt unserer Mädels mit drei unbeantworteten Toren eine erste größere Führung bedeuteten (6:3, 15. Minute). Dieser wurde auch bis zum 9:6 gehalten, ehe die Gäste innerhalb von nur vier Minuten auf Ausgleich stellten. Bis zur Pause legten die SGlerinnen immer ein Tor vor und die Buckis gleichen wieder aus. Beim 13:12 ertönte die Halbzeitsirene.

Besonders mit dem schlampige Spielaufbaus sowie der pomadigen Abwehrarbeit waren die Trainer in der ersten Hälfte nicht zufrieden. Mit guten Vorsätzen ging es in Hälfte 2, was sich binnen sieben Minuten auch in einer 4-Tore-Führung wiederspiegelte. Die Defensive stand besser und konnte den Spielaufbau der Gäste erfolgreicher stören. Der Angriff agierte zielstrebiger, was zu Zwischenständen von 17:13, 19:15 und 21:17 führten. Bis fünf Minuten vor dem Ende hielten die nur mit sieben Spielerinnen angetretenen SVlerinnen den Rückstand konstant (25:21), ehe die Tore von Kathi Hofmann und Luisa Schwenk den Endstand von 27:21 besiegelten.

Neben den treffsicheren Werferinnen Paula Eckert, Amber Rukavina und Gabi Cimen ist wieder Mal die schon über die gesamte Saison auf konstant hohen Niveau agierende Rosi Deiml im Tor hervorzuheben.

Aufstellung:

Rosi Deiml –Kathi Hofmann (1), Franzi Regner (1), Amber Rukavina (4), Luisa Schwenk (2), Johanna Waninger (3), Nikita Singh, Gabi Cimen (4), Paula Eckert (12/2)

TV Gefrees - SG Auerbach/Pegnitz 23:18 (10:9)

Nach dem Nachholspiel am Freitag musste unsere weibliche A-Jugend am Sonntag regulär schon wieder ran. Diesmal ging es zum TV Gefrees, einem direkten Tabellennachbarn und Konkurrenten um den 3. Tabellenplatz.

Da Paula Eckert mit ihrem Heimatverein in der Damen-Landesliga spielte und weiterhin auf Jule Zimmermann und Pia Ludwig verzichtet werden musste, fuhr man mit nur einer Auswechselspielerin nach Marktleugast.

Aus dem Hinspiel und den letztjährigen B-Jugend-Begegnungen kannte man den Gegner sehr gut und stellte sich von Beginn an auf ein laufintensives und kräfteraubendes Spiel ein. Trotzdem gelang Gabi Cimen, die an diesem Tag sehr gut aufgelegt war, erst in der 13. Minute der erste Treffer für die SG zum 1:3. Über 3:5, 5:7 und 7:9 (27. Minute) konnte die Partie dann offen gestaltet werden, ehe unsere Mädels zum Pausenpfiff auf 9:10 verkürzen konnten.

Auch nach dem Wechsel ging es gut los: Nikita Singh glich zum 10:10 aus und Rosi Deiml hielt diesen mit einem parierten Strafwurf fest. Unerklärlicherweise kam es dann zu einem Bruch im Angriffsspiel der SGlerinnen, was die Gastgeberinnen zu sechs unbeantworteten Toren innerhalb von nur acht Minuten nutzten. Gerade in dieser Phase wurde eine zielsichere Rückraumschützin schmerzlich vermisst. Mittels einer Auszeit versuchte Coach JF das Team nochmals neu einzustellen, was zwar das Spiel unserer Mädels wieder etwas ordnete, doch näher als auf vier Tore kamen sie nicht mehr heran. So musste man sich letztendlich mit 18:23 geschlagen geben. Doch selbst mit den nur 10:10 Punkten kann sich das Team bei noch zwei ausstehenden Partien und aufgrund der Spielpaarungen der Konkurrenz immer noch Hoffnungen auf Platz 3 in der Endabrechnung machen.

Neben der schon gewohnt starken Rosi Deiml im Tor, die vier von acht Strafwürfen parierte, waren Gabi Cimen und Amber Rukavina aus einer guten Mannschaftsleistung noch herauszuheben.

Aufstellung: Rosi Deiml – Amber Rukavina (6/5), Luisa Schwenk (2), Franzi Regner, Gabi Cimen (4), Nikita Singh (1), Kathi Hofmann (3), Johanna Waninger (2/2)