Herren I

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Unsere Herren I - Auch im dritten Spiel ungeschlagen

Dienstag, 16. November 2021, 09:03 Uhr

Vor gut 150 Zuschauern gewannen die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz auch ihr erstes Heimspiel klar und besiegten die TS Herzogenaurach mit 35:21 (17:10). Nach einem dominanten Start leisteten sich die Gastgeber, sehr zum Unmut von Trainer Nicholas Neupert, im Laufe der Partie ein, zwei kurze, unnötige Schwächephasen, ließen jedoch zu keiner Zeit das Gefühl aufkommen, der Sieg sei gefährdet. Ein gut haltender Valentin Kroher und eine erneut aggressive Abwehr ermöglichten den Blau-Weißen viele schnelle und einfache Tore, was speziell Daniel Schalanda zu nutzen wusste. Damit festigte die SG ihre Spitzenposition in der auch weiterhin ungenauen Tabelle.
 
SG Auerbach/Pegnitz : TS Herzogenaurach 35:21 (17:10)
„Überraschend gut“ lautete die Antwort von Hildegard Eichenmüller und Peter Hackenberg auf die Frage nach der Einlasskontrolle vor dem Spiel. „Wir hatten uns entschieden von jedem, bekannt oder nicht bekannt, zusätzlich zu 2G auch einen Identitätsnachweis zu fordern. Deshalb hatten wir zwar etwas mehr zu tun, aber die Leute waren so gut wie alle nicht nur einverstanden, sondern sehr zufrieden mit den Kontrollen. Der Einlass hat absolut reibungslos funktioniert.“ Jeder der gut 150 Zuschauer wartete gerne ein paar Minuten, schließlich war dies das erste Heimspiel seit dem 08. Februar 2020. „Es kommt einem fast surreal vor, dass wir heute erst Matthias Schnödt offiziell verabschieden konnten“ freute sich Spartenleiter Norbert Herold, dass in der Helmut-Ott-Halle endlich wieder einmal vor einer stattlichen Anzahl von Zuschauern die Bälle fliegen durften. So merkte man auch den Spielern zu Beginn der Partie eine gewisse Nervosität an. Mit einigen technische Fehlern wie nicht gefangenen Bällen oder überhasteten Pässen machten sie sich das Leben selbst unnötig schwer. Dennoch rissen sie ziemlich schnell das Ruder des Spiels an sich und lagen aufgrund einer guten Leistung von Valentin Kroher im Tor und einer aggressiven Abwehr in der achten Minute bereits mit 4:0 in Front. In der Folge zeigte sich immer mehr, dass die Gäste an diesem Tag nicht in der Lage sein würden, ihre üblichen Stärken auszuspielen. „Mit unserer Abwehrformation konnten wir den Angriffsrhythmus des Gegners immer wieder erfolgreich stören,“ zeigte sich Nicholas Neupert mit seiner Wahl der etwas offensiveren 5-1 Variante zufrieden. Durch Martin Bauer auf der vorgezogenen Position unterbrachen die Blau-Weißen ein ums andere Mal die sonst erfolgreiche Herzogenauracher Achse Bellmann – Hirning – Kundmüller. Wenn überhaupt, dann waren die Gäste über den Kreis erfolgreich. Allerdings vergab die TS auch viele ihrer Möglichkeiten, weshalb die Hausherren ihren Vorsprung immer mehr ausbauen konnten. Mit drei Toren innerhalb von zwei Minuten stellte der an diesem Tag stark aufspielende Daniel Schalanda den vorentscheidenden 17:10 Pausenstand her. „Daniel hat heute im Angriff eine 100-prozentige Quote erzielt, aber auch defensiv eine sehr starke Partie gespielt“ lobte Neupert seinen Rechtsaußen.
Die zweite Hälfte begann mit zwei Toren für die Gäste. Unachtsamkeiten in der Abwehr und ungenau vorgetragene Angriffe machten es Herzogenaurach leicht, den Abstand etwas zu verkürzen. Erst jetzt schienen die Gastgeber aus ihrer Pause zurück, legten einen Zwischenspurt ein und hatten, auch dank einer doppelten Überzahl, in der 36. Minute sich und die Partie wieder im Griff (20:12). In der 46. Minute schien beim Stand von 25:15 „die Messe endgültig gelesen zu sein.“ Im Gefühl des sicheren Sieges leistete man sich jedoch eine weitere Schwächephase mit schlampigen Angriffen und nachlässiger Abwehr, weshalb sich Nicholas Neupert nach drei Gegentoren am Stück zu einer Auszeit gezwungen sah. Zwei schnelle Treffer brachten das Team wieder in Schwung. Sehr zur Begeisterung der Tribüne, auf der auch eine große Anzahl an ehemaligen Bayern- und Drittligaspielern der SG saß um sich auf ihr jährliches Treffen einzustimmen, trug sich dann auch noch Linksaußen Volker Hackenberg, selbst jahrelang integraler Baustein der damaligen Teams, in seiner unnachahmlichen Art dreimal in die Torschützenliste ein.
„Wir haben heute über die Dauer des Spiels gerechnet vielleicht eine halbe Stunde das gespielt, was wir können. Darauf wollen wir aufbauen und sind am Ende der Saison dann hoffentlich bei 50 oder 55 Minuten“ lautete das trotzdem durchaus zufriedene Fazit von Trainer Nicholas Neupert.
Statistik:
SG Auerbach/Pegnitz: Seiffert, Kroher, Bauer (2), Tannenberger (4), Bürger (2), Herold (1), Pankraz (1), Schalanda (9), Neuß (7), Deinzer (4/2), Förster (2), Hackenberg (3)
TS Herzogenaurach: Kammerer, Hirning (6/4), Theiss M. (2), Hablowetz (3), Schmidt (3), Wayand, Theiss A., Kundmüller (2), Bellmann (4), Karaoglu, Ardiles (1)
Strafwürfe: 2/2 : 4/4 (Deinzer 2/2 – Hirning 4/4)
Strafzeiten: 2 : 5
Schiedsrichter: Wolfgang Bäuml, Reiner Hunzinger (HSG Nabburg/Schwarzenfeld)
Spielfilm: 1:0, 4:0, 4:1, 5:2, 7:2, 9:3, 11:7, 13:7, 14:10, 17:10 – 17:12, 21:12, 23:13, 25:14, 25:18, 27:20, 28:21, 35:2

Harald Weidmann

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