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Entscheidendes Duell zwischen SG Auerbach/Pegnitz und HC Sulzbach um den Aufstieg
Sonntag, 29. Mai 2022, 07:54 Uhr

Im vorletzten Spiel der vermutlich längsten jemals gespielten BOL-Saison kommt es am Sonntag in der Helmut-Ott-Halle (HOH) zum möglicherweise Alles entscheidenden Derby zwischen den beiden letzten, im Rennen um den Meistertitel verbliebenen Teams. Während die SG Auerbach/Pegnitz unbedingt einen Sieg benötigt, kann der HC Sulzbach-Rosenberg (HCS) mit einem Remis und einem Heimsieg am letzten Spieltag gegen die TS Herzogenaurach den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen. Die Gäste befinden sich nach sechs gewonnen Spielen am Stück mental im Höhenflug und haben nach der Niederlage der SG in Regensburg neben der Tabellenspitze auch die Favoritenrolle übernommen. Im Lager der SG will man Alles tun, um seine Chancen zu wahren und hofft auf zahlreiche und lautstarke Hilfe von den Rängen. Anpfiff ist um 16:00 Uhr.


Keiner ahnte zu Beginn der Saison, dass die Runde bis zum Juni dauern würde und die Wenigsten hatten erwartet, dass ausgerechnet die SG Auerbach/Pegnitz und der HCS am vorletzten Spieltag zum möglicherweise entscheidenden Duell aufeinander treffen würden. Nach den letzten Ergebnissen haben sich zwei weitere Vereine aus dem Rennen um den Aufstieg verabschiedet. Der TB 03 Roding liegt mit 8:8 Punkten auf Rang Vier, kann also nur noch zwölf und damit einen Zähler weniger erreichen, als der aktuelle Spitzenreiter HCS (13:3). Platz Drei belegt mit 9:7 Punkten der ESV 1927 Regensburg. Mit zwei Siegen kann er zwar 13 Pluspunkte erreichen, würde aber selbst bei Punktgleichheit mit dem HCS den direkten Vergleich verlieren, da man in der regulären Saison zweimal den Kürzeren zog. Somit bleibt nur noch das Derby „Blau gegen Rot“. Nachdem die SG die Weststaffel dominiert hatte und ungeschlagen in die Play-Offs gestartet war, musste sie in den letzten Wochen auswärts zwei bittere Niederlagen hinnehmen und dem HCS nach vier Siegen in Folge den Aufstiegsplatz überlassen. Gerade die Siege gegen Regensburg, aber auch die bisher makellose Play-Off-Bilanz machen den HCS zum klaren Favoriten.

Nicht nur für Nicholas Neupert ist daher die Ausgangslage klar. „Rein rechnerisch ist das kommende Spiel der Schlüssel zum Aufstieg oder Verbleib in der Liga. Fakt ist, dass Sulzbach bisher sehr erfolgreich in den Play-Offs war. Wir können jetzt in eigener Halle eine Reaktion zum vergangenen Wochenende zeigen.“ Damit sprach er noch einmal die klare Schlappe in Regensburg an, erteilte aber zugleich Spekulationen eine Absage, sein Team könnte die Niederlage nicht rechtzeitig und ausreichend verarbeitet haben. „Die Mannschaft ist trotz der langen Saison, die physisch wie mental anstrengend war, mehr denn je fokussiert. Alle wissen um die Wichtigkeit der beiden kommenden Spiele. Es gilt aber auch, dass wir aufsteigen können, daher nie Druck hatten und auch keinen haben werden. Wenn wir alles rein werfen was geht, werden wir ein Gradmesser für Sulzbach sein, der auswärts erst einmal geschlagen werden muss. Aufgrund der großen Motivation und der durchgehend positiven Stimmung innerhalb der Mannschaft ist ein erfolgreiches Spiel auch mehr als möglich.“ Stefan von Frankenberg hatte dem „Nichts hinzuzufügen, außer vielleicht den Appell an alle Auerbacher Fans, das Derby zu einem echten Heimspiel zu machen. Ich denke, dass halb Sulzbach da sein wird.“ Mit dieser Einschätzung liegt er vermutlich gar nicht so falsch, denn der HCS wirbt seit Längerem mit Fanbussen nach Auerbach. Was die „Rote Wand“ bewirken kann, hat die SG bereits im Hinspiel erlebt. „Es ist natürlich ärgerlich, dass wir in Regensburg verloren haben, aber wir haben Alles noch selbst in der Hand. Wir spielen in unserer HOH vor eigenem Publikum und werden Alles daran setzen, es dem HCS im Auerbacher Handball-Tempel so ungemütlich wie nur irgend möglich zu machen. Deshalb hoffen wir auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung unserer Fans“ weiß auch Spartenleiter Norbert Herold um die Wichtigkeit der Tribüne. Es gelte: „Unsere Fans – unser Achter Mann!“

Harald Weidmann

SG-Handballer verlieren ihr Playoff-Spiel beim ESV Regensburg
Montag, 23. Mai 2022, 17:21 Uhr

Die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz unterlagen beim ESV 1927 Regensburg klar mit 40:21 (19:13) und mussten damit auch im zweiten Auswärtsspiel eine Niederlage einstecken. Während die Domstädter noch immer auf fremde Hilfe angewiesen sind, rückten sie mit nun 9:7 Punkten auf Rang Drei vor und wahrten zumindest ihre Chancen auf den Aufstieg. Die SG hingegen hat zwar ihr Schicksal noch immer in eigener Hand, muss nun aber sowohl das Landkreisderby gegen den HC Sulzbach-Rosenberg am kommenden Sonntag, wie auch das letzte Spiel am Pfingstsonntag in Roding gewinnen, um den Aufstieg feiern zu können.
ESV 1927 Regensburg – SG Auerbach/Pegnitz 40:21 (19:13)


Auch ihre zweite Auswärtspartie der Play-Off-Runde musste die SG Auerbach/Pegnitz verloren geben und kam dabei beim ESV 1927 Regensburg mit 40:31 deutlich unter die Räder. Auf der Suche nach den Gründen für eine derartige Schlappe kann man zumindest die Tribüne ausschließen, denn von den wenigen Zuschauern, die zugegen waren, waren die meisten Fans der SG. Nicht nur für Karsten Herold, der schon nach drei Minuten gezwungenermaßen mit der Schulter seines Kollegen Paul Neuß nähere Bekanntschaft schloss und nur noch phasenweise eingesetzt werden konnte, lag der Hauptgrund in der ungenügenden Abwehrarbeit. „Zunächst einmal muss man sagen, dass Regensburg ein sehr starkes Spiel gemacht hat. Leider sind wir nicht wirklich kompakt gestanden und haben uns zu wenig geholfen. Wir haben zu wenig Zweikämpfe gewonnen und auch die Torhüter hatten nicht ihren besten Tag. In der Summe war es auf allen Positionen durch die Bank zu wenig, obwohl wir gut vorbereitet waren.“ Daneben waren einzelne Positionen ungewöhnlich erfolglos im Abschluss. So traf man sowohl von außen, als auch vom Kreis jeweils nur einmal. Sieht man sich den Spielverlauf an, zeigt sich, dass die Gäste zu keiner Zeit wirklich im Spiel waren. Letztmals in der achten Minute leuchtete ein Unentschieden von der Anzeigentafel (4:4), bevor sich die Domstädter langsam aber stetig absetzten. Nach einer knappen Viertelstunde betrug der Vorsprung der Hausherren vier Tore (9:5), in der 22. Minute waren es bereits sechs (14:8). Selbst ein vergebener Strafwurf hinderte die Gastgeber nicht, denn der Abpraller wurde zum 15:8 verwandelt. Thomas Raß und Maxim Pankraz, der erfolgreichste SG-Werfer, verkürzten zwar auf 15:10, doch der ESV hielt nach einer Auszeit den Gast bis zur Pause auf einem sicheren Abstand von fünf bis sechs Toren. Beim letztlich vorentscheidenden Stand von 19:13 wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Nach etwa 15 Minuten konnte Alexander Tannenberger noch einmal verkürzen (31:24), bevor der ESV mit einem Zwischenspurt den Sack in der 50. Minute endgültig zumachte (35:24). Nach zwischenzeitlicher Elf-Tore-Führung (37:26) nahmen die Eisenbahner in den letzten Minuten den Fuß etwas vom Gas und erlaubten eine minimale Ergebniskosmetik. Für die Trainer war besonders ärgerlich, dass das Team versäumte zu zeigen, dass es in der Lage ist, auch die sogenannten „Big Points“ zu machen. Es sei nicht genug, Spiele während der Saison mit 15 oder mehr Toren zu gewinnen, wenn man dann, wenn es darauf ankommt, nicht in der Lage ist, ebenfalls dagegen zu halten. „Zumindest auswärts war da bisher etwas dran“ gab auch Karten Herold zu. Gleichzeitig verwies er auf die Erfolge in der eigenen Halle. „Da haben wir bisher die „Big Points“ souverän geholt.“ Durch die Niederlage kommt dem Landkreisderby am nächsten Sonntag gegen den HC Sulzbach-Rosenberg nun eine alles entscheidende Rolle zu. „Das Team hat sich nach dem Spiel nochmal ohne Trainer zusammengesetzt und sich auf nächsten Sonntag eingeschworen. Selbstverständlich werden wir alles dafür tun, das Derby daheim zu gewinnen. Wir hätten gegen Sulzbach selbst bei einem Sieg heute für den Aufstieg unbedingt gewinnen müssen. Noch haben wir alles in eigener Hand und es hat sich letztlich nichts entscheidend verändert.“
 
Statistik:
ESV 1927 Regensburg: Kien, Miersch, Simbeck B. (5), Zulawski (5), Ehlis (4), Herzberg (2), Fuchs (7), Bayer, Mertens (3), Deml (1), Simbeck J. (4), Hiersemann (1), Schaller (8/2)
SG Auerbach/Pegnitz: Seiffert, Kroher, Bauer (4), Tannenberger (5), Deinzer (1), Bürger (1), Raß (5), Herold, Podlech, Pankraz (10/4), Schalanda, Förster, Neuß (5)
Strafwürfe: 2/3 : 4/4 (Schaller 2/3 – Pankraz 4/4)
Strafzeiten: 2 : 1
Schiedsrichter: Fritz Prenißl, Karl-Heinz Späth
Spielfilm: 0:1, 3:1, 3:3, 4:4, 9:5, 10:7, 13:7, 14:8,15:8, 15:10, 18:13, 19:13 – 19:14, 26:21, 30:22, 31:24, 35:24, 40:31

Harald Weidmann

Spitzenplatz im Aufstiegsrennen weiter behauptet.
Mittwoch, 18. Mai 2022, 08:26 Uhr

Die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz haben sich ihren Spitzenlatz in der Play-Off-Tabelle mit einem beeindruckenden 40:24 (20:14) Heimsieg gegen den TB 03 Roding zurückerobert, nachdem am Abend zuvor der HC Sulzbach-Rosenberg (HCS) durch einen 26:33 Sieg in Herzogenaurach kurzzeitig an ihnen vorbeigezogen war. Etwa 120 Zuschauer sahen eine geschlossene Mannschaftsleistung einer SG, die von Beginn an präsent war. Auch wenn man zunächst etwas hastig agierte, ließ man letztlich keinen Zweifel aufkommen, sich für die ärgerliche Niederlage vom Vorwochenende an den Gästen aus dem Landkreis Cham schadlos halten zu wollen. Für das wichtige Auswärtsspiel am kommenden Samstag beim ESV 1927 Regensburg soll ein Fanbus eingesetzt werden, die Abfahrt ist für 15:00 Uhr vom Place de Laneuveville geplant.
SG Auerbach/Pegnitz: - TB 03 Roding: 40:24 (20:14)
Da waren es nur noch drei. Nachdem am Samstag sowohl die HSG Erlangen-Niederlindach, als auch die TS Herzogenaurach sich mit Niederlagen endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschieden mussten, sah der TB 03 Roding nach dem Sonntagsspiel seine Chancen auf ein rechnerisches Minimum zusammenschrumpfen. Bei aktuell 6:8 Zählern und noch drei ausstehenden Spielen kann man nach Pluspunkten bestenfalls mit der SG Auerbach/Pegnitz gleichziehen, wenn diese keinen Punkt mehr gewänne. Bevor man die Tordifferenz wegen des direkten Vergleiches bemüht, sollte man sich vergegenwärtigen, dass auch der HCS kein Spiel mehr gewinnen dürfte. Selbst im Lager des TB geht man nach der deftigen Pleite in der Helmut-Ott-Halle (HOH) von einem Dreikampf zwischen der SG, dem HCS und dem ESV aus. Dabei hatte es ganz zu Beginn des Spiels gar nicht so schlecht ausgesehen für die Gäste, bei denen mit Dominik Weh ein wichtiger Leistungsträger fehlte. Mit einer klugen Spielanlage und schnell vorgetragenen Angriffen hielt man die Partie einigermaßen ausgeglichen und lag nach neun Minuten gerade einmal ein Tor zurück (6:5). Auch als die Gastgeber mit drei schnellen Toren ihren Vorsprung ausbauten, ließ man sich nicht aus dem Konzept bringen und münzte jeden Fehler geschickt in schnelle Gegentreffer um. Von Beginn an sah man bei der SG zwar, dass sie sich den Frust der ärgerlichen Niederlage vom Leib spielen wollte, doch machte sie sich das Leben mit überhasteten Aktionen immer wieder selbst schwer. Fast hatte man den Eindruck, jeder wolle das Spiel alleine entscheiden, und das möglichst noch vor der Pause. So schafften die Gäste in der 15. Minute erneut den Anschluss zum 10:9. Mit einer Auszeit gelang es den Trainern der SG nicht nur den Spielfluss des TB zu unterbrechen, sondern auch ihre eigenen Spieler neu einzustellen. Man agierte nun deutlich überlegter und wollte es nicht mehr erzwingen. Als der wieder stark haltende Max-Anton Seiffert einen mit dem Pausenpfiff gegebenen Strafwurf der Gäste entschärfte, hatten seine Kollegen die Führung bereits vorentscheidend auf 20:14 ausgebaut.
Mit fortschreitender Dauer der zweiten Hälfte zeigte sich immer mehr die deutliche Überlegenheit der Gastgeber. Nicht nur, dass sich Roding immer häufiger durch Fehler ihr eigentlich gutes und schnelles Spiel selbst zunichte machte, Blau-Weiß dominierte das Spielgeschehen mehr und mehr. Zudem trugen mehrere Paraden von Max-Anton Seiffert zu schnellen und einfachen Toren bei und so konnte man bereits nach etwa 40 Minuten beim Stand von 25:17 der Bank der Gäste ansehen, dass sie sich an diesem Tag keine Chance auf Zählbares mehr ausrechnete. Als Thomas Raß knapp sieben Minuten später mit dem 30:17 die Partie endgültig entschied, zeigte er mit seinem insgesamt fünften Treffer, welche Verstärkung er für das Team sein kann. Am Ende war es Alexander Deinzer vorbehalten, mit einem Heber den 40. Treffer für seine Farben zu erzielen. „Das war heute eindeutig eine gute Leistung des gesamten Teams“ konnte und wollte Nicholas Neupert keinen seiner Spieler hervorheben. „Wenn wir diese Form am kommenden Samstag in Regensburg auch abrufen können, sehe ich keinen Grund, warum wir nicht auch dort punkten sollten.“
Statistik:
SG Auerbach/Pegnitz: Seiffert, Kroher, Bauer (4), Tannenberger (6), Schnödt (2), Bürger (6), Herold (1), Pankraz (6/2), Schalanda (2), Neuß (4), Deinzer (4), Raß (5), Förster, Hackenberg
TB 03 Roding: Geier, Kienzl, Kaiser, Riedl (1), Kreidl (3), Cvikl (1), Homneac (1), Schoierer (2/2), Aschenbrenner (2), Davidek (3), Tous (3), Deml (1), Hugo (5/1), Schäffel (2)
Strafwürfe: 2/2 : 3/5 (Pankraz 2/2 – Schoierer 2/2, Hugo 1/3)
Strafzeiten: 2 : 0
Schiedsrichter: Thomas Lell, Markus Meier (HG Hemau-Beratzhausen)
Zuschauer: ca. 120
Spielfilm: 1:0, 1:1, 3:3, 6:5, 10:6, 10:9, 13:9, 17:13, 20:14 – 21:14, 23:16, 30:17, 32:21, 35:21, 40:24

Harald Weidmann

Wir suchen dich. Für ein „Freiwilliges Soziales Jahr im Sport (FSJ)"
Montag, 16. Mai 2022, 07:22 Uhr

 

Die Freiwilligendienste im Sport sind ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das pädagogisch begleitet wird und Erfahrungsräume für Freiwillige eröffnet. Der Erwerb persönlicher Kompetenzen und sportlicher Lizenzen sowie Berufs- und Engagementorientierung stehen im Mittelpunkt.

 

Die SG Auerbach/Pegnitz sucht ab dem 22.August 2022

 

einen handballbegeisterten und engagierten Menschen (m/w/d) für ein
„Freiwilliges Soziales Jahr im Sport (FSJ)"

 

38,5 Stunden pro Woche/ Befristung auf 1 Jahr/ Einsatzort Auerbach/Pegnitz

 

Mögliche Aufgabenbereiche

  • Unterstützt bei Kooperationen zwischen Schule und Verein.
  • Einsatz in der Nachmittags-/Ganztagsbetreuung
  • Planung und Durchführung von Trainingseinheiten (Kinder/Jugendliche)
  • Betreuung von Mannschaften an Spieltagen
  • Ansprechpartner für unseren Jugendausschuss.
  • Planung und Durchführung von Vereinsveranstaltungen
  • Unterstützung bei vereinsinternen Projekten
  • Öffentlichkeitsarbeit

 

Dein Profil

  • Du bist zwischen 18 und 27 Jahre alt
  • Du bist handballbegeistert, besitzt Sozialkompetenz und hast ein freundliches Auftreten
  • Du bist kontaktfreudig, teamfähig und verfügst über Organisationstalent
  • Du hast die Schulpflicht vollendet
  • Du kommst aus dem Raum Auerbach/Pegnitz

 

Wir bieten

  • Einblicke in die Vereins- und Jugendarbeit
  • Erwerb einer C-Trainerlizenz
  • Pädagogische Begleitung des Freiwilligen
  • Ein monatliches Taschengeld

 

Weitere Infos findest du hier:

www.freiwilligendienste.bsj.org

 

 

Interessiert? Dann melde dich hier:

 

Norbert Herold

Keltenweg 3

91275 Auerbach

 

Telefon 09643 3944

Mobil 0176 42753226

Email [email protected]

Vorbericht SG Auerbach/Pegnitz - TB 03 Roding
Freitag, 13. Mai 2022, 08:46 Uhr

Mit einem Heimspiel gegen den TB 03 Roding beendet die SG Auerbach/Pegnitz am Sonntagnachmittag die Hinrunde der Play-Offs. Für die Bayerwälder hielt die Runde bisher ähnlich gemischte Ergebnisse bereit, wie für ihre Gastgeber. Gestartet mit einer eher unerwarteten Niederlage (29:27) in Herzogenaurach, besiegte man am vergangenen Sonntag zuhause die HSG Erlangen-Niederlindach mit 25:22. Mit 6:6 Punkten auf Platz Drei der Tabelle gelegen, könnte eine weitere Niederlage schon fast das Aus im Rennen um den Aufstieg sein. Doch auch das Team um das Trainer-Duo Neupert/von Frankenberg will sich keine weiteren Ausrutscher erlauben und vor allem seine Heimspiele gewinnen. Anpfiff in der Helmut-Ott-Halle (HOH) ist um 16:00 Uhr.


Die SG Auerbach/Pegnitz will nach der Niederlage in Sulzbach wieder zurück auf die Siegerstraße. Dazu hat sie am Sonntag Gelegenheit, wenn sie den derzeitigen Tabellendritten TB 03 Roding empfängt. Für das Team aus dem Landkreis Cham würde eine Niederlage in der HOH die Chancen auf den Meistertitel in den Bereich der rechnerischen Möglichkeiten sinken lassen. Auch wenn man im Lager des TB zu Beginn der Play-Offs davon sprach „zwar ambitioniert, aber ohne ein bestimmtes Ziel in die Runde zu gehen und nur alle Spiele so erfolgreich wie möglich gestalten zu wollen“, sollte man nicht verkennen, dass die Gäste durchaus motiviert antreten werden. „Wir spielen die erste Saison in der BOL und wissen von den Teams im Westen recht wenig“ zeigten sich die Verantwortlichen zuversichtlich, denn man habe „in der regulären Runde gesehen, dass wir jeden schlagen können.“ 

Dass man in Roding gut ausgebildete Spieler im Kader hat, liegt durchaus auch an der langen Tradition des Vereins. Viele Jahre war der TB 03 erfolgreich in den obersten Ligen Bayerns aktiv und stieg 1997 sogar in die damalige Regionalliga (3. Liga) auf. In einer Gemeinschaft mit der SG Post/Süd aus Regensburg beendete man die Saison 1999/2000 gar auf Rang Vier der Südstaffel, doch wirtschaftliche Gründe machten eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte unmöglich. Die Spielgemeinschaft wurde aufgelöst und der TB zog sich in die Bezirksklasse zurück. Ihre gute Jugendarbeit brachte die Bayerwälder schnell wieder bis in die Bayernliga zurück – wer in Auerbach erinnert sich nicht an die teils hoch emotionalen Duelle mit und in Roding – bevor man 2013 das Team nach mehreren Abgängen und erneuten finanziellen Problemen in die Bezirksliga zurückzog. Abgesehen vom wirtschaftlichen Aspekt lassen sich also gewisse Parallelen zu den Blau-Weißen erkennen. Spätestens am Sonntagnachmittag jedoch wird sich zeigen, wohin die Reise beider Teams in diesem Jahr geht. Auch wenn beide - nach eigenen Aussagen - nicht unbedingt aufsteigen müssen, würde wohl jeder den Meistertitel gerne annehmen. 

Dazu jedoch dürfen sich aktuell weder der Gast um Trainer Jiri Piroch, ehemaliger tschechischer Nationalspieler, und schon gar nicht das Heimteam einen weiteren Punktverlust leisten. Für die SG kommt es vor allem darauf an, die eigenen Chancen besser zu verwerten als zuletzt. Zudem muss sich auch die Abwehr von Beginn an auf wurfgewaltige Gegner einstellen. Allein sechs Spieler trugen in der regulären Runde jeweils über 20 Tore bei, allen voran Johannes Hugo, der mit insgesamt 48/23 Treffern bester Werfer des TB war. Vincent Deml, Dominic Weh und Thomas Schoierer folgen zwar mit etwas Abstand, sind jedoch immer für mehrere Treffer pro Spiel gut. Zu diesen bisherigen Leistungsträgern gesellte sich am letzten Sonntag erstmals auch Martin Cvicl. Der 22-Jährige Neuzugang aus Pilsen war erstmals spielberechtigt und erzielte gegen die HSG Erlangen-Niederlindach gleich drei Treffer von Halblinks. „Wir spielen nächste Woche wieder in eigener Halle und haben unser Publikum im Rücken“ verwies Stefan von Frankenberg schon kurz nach dem Spiel in Sulzbach auf das Spiel in der HOH. „Der Druck ist zwar jetzt etwas höher, aber wir haben unser Schicksal noch immer selbst in der Hand.“ Ein Sieg im Heimspiel gegen Roding wäre dabei allerdings Pflicht.

Harald Weidmann

Spielbericht Playoffs - Derby HC Sulzbach-Rosenberg
Montag, 09. Mai 2022, 17:49 Uhr


Mit einer bitteren, aber letztlich verdienten 32:29 (16:14) Niederlage endete für die SG Auerbach/Pegnitz das Play-Off-Derby beim HC Sulzbach-Rosenberg (HCS). Während die Herzogstädter damit ihr viertes Spiel in Folge gewannen, musste das Team um Nicholas Neupert und Stefan von Frankenberg erstmals in der gesamten Saison eine Niederlage hinnehmen. Drei vergebene Strafwürfe waren nur die Spitze eines Eisberges an nicht genutzten Chancen. Mit nun 10:2 Punkten führt die SG zwar weiterhin die Tabelle an, hat jedoch nur noch einen Zähler Vorsprung auf den HCS. Als nächster Gegner ist am kommenden Sonntagnachmittag der TB 03 Roding zu Gast in der Helmut-Ott-Halle.


HC Sulzbach-Rosenberg : SG Auerbach/Pegnitz: 32:29 (16:14)


„Das musst Du Dir erst einmal leisten, in einem solchen Spiel drei Siebenmeter zu verwerfen“ war eine der ersten Reaktionen eines der in großer Anzahl angereisten SG-Fans. Ein ähnliches Fazit zog auch Trainer Stefan von Frankenberg. „Ich denke, dass Sulzbach heute nicht gewonnen hat, sondern wir haben verloren.“ Damit wolle er aber nicht die Leistung des HCS schmälern oder sagen, der Sieg sei nicht verdient. „Wenn man in einem Spiel zweier gleichwertiger Teams so viele Möglichkeiten liegen lässt, dann kann man nicht gewinnen.“ Als Daniel Schalanda erneut seine Farben mit 0:1 in Führung warf, ahnte niemand, dass dies die einzige Führung der Gäste bleiben sollte. Nachdem beide Teams mit einer gewissen Nervosität in die Partie gestartet waren zeigte sich früh, dass die Gastgeber ihr Spiel schneller in den Griff bekamen. Die SG, die erneut ohne Thomas Raß und auch ohne Volker Hackenberg, dafür mit Maxi Hofmann und dem A-Jugendlichen Alexander Reile antrat, zeigte dagegen lange Zeit Nerven und vergab nach dem Ausgleich zum 2:2 mehrere gute Chancen. Da auch Torhüter Max-Anton Seiffert zunächst nicht an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen konnte, ließ man schon jetzt erstmals abreißen und lag in der 10. Minute bereits mit 7:3 zurück. Nach einer Auszeit jedoch gelang es, mit drei Toren am Stück den Rückstand wieder zu verkürzen und zunächst bei ein, zwei Toren zu halten. Speziell vom aus dem Defensivverbund vorgezogenen Stefan Ströhl ließ sich der blau-weiße Angriff immer wieder stören. Nach der 17. Minute, Martin Bauer hatte gerade den Anschluss zum 10:9 erzielt, ließen die Gäste dem HCS zum wiederholten Male den Vortritt, trafen mehrmals falsche Entscheidungen und lagen bis zur 24. Minute erneut mit 15:9 zurück. Bis dahin hatten Maxim Pankraz, der trotz seiner insgesamt sechs Tore einen "gebrauchten" Tag hatte und Alexander Deinzer je einen Strafwurf vergeben. Auch Fabian Rohrbach war für den HCS am eingewechselten Valentin Kroher vom Siebenmeterpunkt gescheitert. Kroher war es auch, der mit einer guten Leistung seinem Team in der Folge wieder eine Aufholjagd ermöglichte und so wurden beim Stand von 16:14 die Seiten gewechselt.
Die zweite Hälfte begann wie die erste mit einem Tor für Blau-Weiß. Nachdem Matthias Schnödt in der 35. Minute nach langer Zeit endlich wieder den Ausgleich erzielt hatte (18:18), vergab auch Alexander Tannenberger einen Strafwurf und damit die Chance zur ersten Führung seit dem 0:1. „Wir haben mehrmals Rückstände aufgeholt, es dann aber versäumt, uns zu belohnen“ bedauerte Stefan von Frankenberg die schlechte Chancenverwertung seines Teams. In der 40. Minute leuchtete letztmals ein Remis von der Anzeigentafel (21:21). Danach baute der HCS seinen Vorsprung wieder aus, hielt den Gast bis zur 55. Minute bei zwei bis drei Toren Rückstand und machte den Sack mit einem Dreierpack bis zur 58. Minute endgültig zu (32:27). Bereits im siegesgewissen Freudentaumel erlaubte man bis zum Ende nur noch etwas Ergebniskosmetik. „Es ist zwar kein Beinbruch, aber in doppelter Hinsicht ärgerlich, ausgerechnet gegen Sulzbach zu verlieren, denn erstens verliert niemand gerne ein Derby und zweitens werden die Play-Offs damit nur unnötig spannend. Jetzt heißt es „Mund abputzen“ und gut vorbereiten auf Roding.“
 
Statistik:
HC Sulzbach-Rosenberg: Martin, Männl, Plößl, Ströhl (4), Sehnke, Rohrbach J. (6/2), Smolik (3/1), Weiß, Lesak (4),Wedel, Haubold (3), Rohrbach F. (6), Luber (5), Klee (1)
SG Auerbach/Pegnitz: Seiffert, Kroher, Bauer (3), Tannenberger (4/2), Schnödt (3/1), Bürger (1), Schirmer, Herold, Hofmann, Pankraz (6/1), Schalanda (3), Reile, Neuß (7), Deinzer (2)
Strafwürfe: 3/4 : 4/7 (Rohrbach J. 2/3, Smolik 1/1 – Tannenberger 2/3, Schnödt 1/1, Pankraz 1/2 , Deinzer 0/1)
Strafzeiten: 4 : 3
Schiedsrichter: Ingo-Ludwig Hammer, Dieter Schimik (DjK Weiden)
Zuschauer: ca. 750
Spielfilm: 0:1, 2:2, 5:2, 7:3, 7:6, 10:9, 15:9, 15:12, 16:14 – 16:15, 18:18, 20:18, 21:21, 24:21, 28:24, 29:27, 32:27, 32:29

Harald Weidmann


Erste Aufgabe in den Playoffs gemeistert!
Dienstag, 03. Mai 2022, 11:51 Uhr

Vor über 200 lautstarken Zuschauern ist die SG Auerbach/Pegnitz mit einem überzeugenden Sieg gegen den ESV 1927 Regensburg in die Play-Off-Runde gestartet. Nach einer nervösen Anfangsphase fanden die Gastgeber immer besser ins Spiel, gingen mit einer knappen Führung in die Pause und legten mit zwei Zwischenspurts in der zweiten Hälfte den Grundstein für den am Ende auch in der Höhe verdienten Sieg. Auffälligster Spieler in einer geschlossenen Mannschaft war Torhüter Max-Anton Seiffert, der mit glänzenden Paraden selbst beste Chancen des ESV zunichtemachte. Nächster Gegner ist am kommenden Samstag in der Krötensee-Halle der HC Sulzbach-Rosenberg.
 
SG Auerbach/Pegnitz - ESV 1927 Regensburg: 31:22 (13:12)
Am Ende leuchtete ein Ergebnis von der Anzeigentafel der Helmut-Ott-Halle (HOH), wie man es in dieser Saison schon häufiger gesehen hatte. Die SG Auerbach/Pegnitz hatte soeben den ESV 1927 Regensburg überraschend klar, aber verdient mit 31:22 besiegt und den Abstand von drei Punkten auf ihren direkten Verfolger HC Sulzbach-Rosenberg, der am Samstag die mit nur acht Spielern angereiste HSG Erlangen-Niederlindach klar mit 44:23 abgefertigt hatte, wieder hergestellt. Dass dem am kommenden Samstag anstehenden Derby beim Landkreis-Konkurrenten eine gewisse vorentscheidende Rolle zukommen könnte, wollte Trainer Nicholas Neupert nicht gelten lassen. „Jedes der kommenden Spiele wird ähnlich schwer und wir gehen alle mit der gleichen Einstellung an, dass wir gewinnen wollen, auch wenn das Derby sicher eine gewisse emotionale Sonderrolle einnimmt.“ Lieber wollte er über den ESV und das soeben zu Ende gegangene Spiel sprechen. „Regensburg musste wie wir auf einzelne Leistungsträger verzichten, hat aber gezeigt, was wir erwartet hatten. Sie sind handballerisch gut ausgebildet und haben uns von Beginn an gefordert, mehr als unsere bisherigen Gegner.“ Die Gäste waren nach fünf Minuten mit 1:3 in Führung gegangen, hatten dabei ein hohes Tempo vorgelegt und die anfängliche Nervosität der Blau-Weißen geschickt ausgenutzt. Trotz einer von Beginn an starken Leistung von Torhüter Max-Anton Seiffert dauerte es bis zur 11. Minute, bis die SG durch einen Doppelschlag zum 6:6 ausglich. Fünf Minuten danach gelang erstmals eine knappe Führung (8:7), nur um weitere fünf Minuten später wieder ein Tor im Hintertreffen zu sein (9:10). Dennoch waren die Gastgeber, bei denen Thomas Raß wegen einer Autopanne kurzfristig ausfiel und Martin Bauer erkältet nur bedingt einsatzfähig war, nun deutlich besser im Spiel. Nach vier unbeantworteten Treffern wuchs der Vorsprung erstmals auf drei Tore an (13:10), die Gäste trafen jedoch selbst zweimal am Stück und stellten den Halbzeitstand von 13:12 her.
„Wir haben den Jungs in der Kabine gesagt, sie sollten einfach geduldig weiter wie bisher spielen“ erzählte Neupert nach dem Spiel. Gleichzeitig machten es die Gäste der SG direkt nach Wiederanpfiff etwas leichter, als zunächst Max-Anton Seiffert einen Strafwurf entschärfte und dann Maxim Pankraz und Volker Hackenberg wieder auf drei Tore erhöhten (15:12). Ab etwa der 40. Minute mussten die Bunkerboys mehr und mehr abreißen lassen und ihrem eigenen hohen Tempo zu Beginn Tribut zollen. Ungenauere Spielaktionen und Würfe wurden immer häufiger von der Defensive der Hausherren abgewehrt oder zur leichten Beute des Spielers des Tages. Nachdem der ESV in der 55. Minute auf 24:20 verkürzt hatte, legten die Gastgeber noch einmal ein Scheit nach, trafen in nur 220 Sekunden fünfmal und hatten spätestens jetzt die ersten Play-Off-Punkte in der Tasche. Daniel Schalanda war es vorbehalten, das letzte Tor zu erzielen, nachdem er den Reigen mit dem 1:0 eröffnet hatte. Nicholas Neupert richtete seinen Blick schon kurz nach dem Spiel nach vorn. „Wir werden uns intensiv auf Sulzbach vorbereiten, wollen aber heute und morgen erstmal unseren Sieg gegen einen starken Gegner genießen.“
 
Statistik:
SG Auerbach/Pegnitz: Seiffert, Kroher, Bauer (2), Tannenberger (3), Schnödt (2), Bürger, Herold (1), Pankraz (8/3), Schalanda (5), Neuß (4), Deinzer (2), Förster (1), Hackenberg (3)
ESV 1927 Regensburg: Müller, Kien (1), Simbeck B. (2), Reber, Lang, Zulawski (3), Ehlis (3), Herzberg (2), Fuchs (4/2), Mertens, Simbeck J. (3), Hiersemann, Schaller (4), Wittek
Strafwürfe: 3/4 : 2/3 (Pankraz 3/4 – Fuchs 2/2, Schaller 0/1)
Strafzeiten: 7 : 5
Schiedsrichter: Manfred Amode, Reiner Hunzinger (HSG Nabburg/Schwarzenfeld)
Zuschauer: ca. 230
Spielfilm: 1:0, 1:3, 4:6, 6:6, 6:7, 8:7, 9:8, 9:10, 13:10, 13:12 – 15:12, 16:14, 19:14, 24:20, 29:20, 31:22

Harald Weidmann

Playoffs - Termine stehen fest.
Sonntag, 24. April 2022, 17:04 Uhr

Hallo liebe Handballfans,

noch 6 Spiele trennen unsere Mannschaft Herren I vor dem Wiederaufstieg in die Landesliga.

Jetzt kommt's drauf an!

Wir brauchen eure Unterstützung bei den Heimspielen in der Helmut-Ott-Halle und in den gegnerischen Hallen bei den Auswärtsspielen.


ACHTUNG:

Für die Auswärtspiele in Regensburg und Roding sind wir dabei einen Fanbus zu organisieren.

Nähere Informationen werden wir euch noch rechtzeitig liefern.



SG startet mit einem Vorsprung
Mittwoch, 13. April 2022, 08:20 Uhr

Handball Für das Team aus Auerbach/Pegnitz beginnt Ende April die Aufstiegsrunde.

 


AUERBACH/PEGNITZ - Während in zahlreichen Handballligen noch Nachholspiele anstehen, sind die beiden Staffeln der Bezirksoberliga Ostbayern fertig mit ihrem Programm, so dass jetzt bereits feststeht, wer in der Aufstiegsrunde und wer in der Abstiegsrunde ran muss. Für zwölf der 13 Teams geht die Saison noch weiter, nur für den TV Erlangen-Bruck III als Vierter der Westgruppe ist schon Schluss.

Die SG Auerbach/Pegnitz war ja auf dem Feld ungeschlagen geblieben, hat nur die Punkte am Sonntag beim TV Altdorf freiwillig hergeschenkt, weil man einige angeschlagene Spieler schonen wollte. Zwar ist die weiße Weste jetzt etwas beschmutzt, aber sportlich spielt diese Niederlage keine Rolle, denn es gehen nur die Partien gegen die direkten Konkurrenten in die Wertung. Auf den letzten Drücker hat sich die TS Herzogenaurach für die Aufstiegsrunde qualifiziert. Gegen sie und die HSG Erlangen/Niederlindach hat die SG Auerbach/Pegnitz die Maximalausbeute von 8:0 Punkten eingefahren.

Daher geht die Spielgemeinschaft schon einmal mit einem Vorsprung in die Runde, die noch sechs Spiele gegen das Top-Trio der Ost-Staffel beinhaltet. Dort ist es an der Spitze deutlich enger zugegangen als im Westen (siehe nebenstehende Tabelle). Der HC Sulzbach-Rosenberg, der TB 03 Roding und der ESV 27 Regensburg haben sich gegenseitig die Punkte abgeknöpft. Welche Gruppe die stärkere ist, wird sich in den Überkreuzvergleichen zeigen.

Diese beginnen am Wochenende 30. April/1. Mai und sollen am 5./6. Juni abgeschlossen sein. Die konkreten Termine müssen noch festgelegt werden. Als Ausweichtermin ist der 26. Mai (Christi Himmelfahrt) vorgesehen, er darf aber darf nur nach Genehmigung durch den Gegner und der Rücksprache mit dem Spielleiter belegt werden. Sollten nach der Aufstiegsrunde Entscheidungsspiele bei unentschiedenem direkten Vergleich nötig sein, werden diese für den 25. und 26. Juni angesetzt. Es könnte die längste Handballsaison aller Zeiten werden.

Spielbericht Herren I: SG Auerbach/Pegnitz - HSG Erlangen-Niederlindach
Dienstag, 12. April 2022, 10:18 Uhr

Die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz haben ihr letztes Heimspiel gegen die HSG Erlangen-Niederlindach klar mit 35:19 (21:9) gewonnen. Die mit nur neun Feldspielern angereisten Mittelfranken, die am Abend zuvor bereits zuhause gegen die TS Herzogenaurach verloren und damit die SG zum vorzeitigen Staffelsieger gemacht hatten, lagen schon nach knapp zehn Minuten vorentscheidend zurück. Das letzte Spiel am Sonntag beim TV 1881 Altdorf musste man tags darauf wegen einiger angeschlagener Spieler absagen und die Punkte abgeben. Damit vergab man zwar die Chance, die Staffel mit einer Weißen Weste abzuschließen, wird durch den Sieg gegen den Tabellenzweiten dennoch mit 8:0 Punkten in die Ende April beginnende Play-Off-Runde starten.
 
Etwas mehr als 150 Zuschauer, unter denen sich auch Abordnungen aus Roding und Sulzbach befanden, aber auch die Spieler und Trainer hatten sich ein echtes Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer und seinem direkten Verfolger erhofft. Sogar die Trommlereinheit war erstmals in der Saison am Start. Auch wenn, oder gerade weil die HSG Erlangen-Niederlindach am Abend zuvor ihr letztes Heimspiel gegen die TS Herzogenaurach verloren hatte, ein Spiel, das für die anstehenden Play-Offs irrelevant war, war man im Lager der Gastgeber davon ausgegangen, dass sie ihre Chance auf Punkte für die Aufstiegsrunde nutzen wollten. Doch schon beim Warmlaufen zeigte sich, dass dies kein wirklicher Vergleich der Spitzenteams werden würde. Niederlindach war mit nur neun Feldspielern angereist, unter ihnen Jonathan Kraus, ein ehemaliger Teamkollege des Heimteams. Dafür mussten die Mittelfranken auf Stammspieler wie Marco Loncar, Maximilian Willert und Lukas Stübinger verzichten. Entsprechend einseitig begann die Partie, denn als Alexander Deinzer das 8:0 erzielte, waren gerade einmal etwas mehr als sieben Minuten absolviert. Dabei hatten die Gastgeber nur zwei Tore im Positionsangriff erzielt, aber mehrere technische Fehler im Angriff der HSG in schnelle Gegentore umgemünzt. Zudem hatte Max-Anton Seiffert einen Strafwurf vereitelt. Spätestens als in der 25. Minute Maximilian Burkhard zur Überraschung Aller nach einem Foul an Thomas Raß mit Rot des Feldes verwiesen wurde, brachen bei den Gästen alle Dämme und die SG stellte mit einem vorentscheidenden 6:2 Lauf den Pausenstand von 21:9 her.
Nach knapp acht Minuten der zweiten Hälfte erreichte dann der Vorsprung erstmals 15 Tore, ein Vorsprung der bis zur 42. Minute Bestand hatte (29:14). „Wir konnte frühzeitig anfangen, Einiges auszuprobieren“ freute sich das Trainer-Duo nach dem Spiel. Trotz mehrerer Wechsel, bei denen auch der ehemalige Trainer Matthias Schnödt wieder einmal zum Einsatz kam, änderte sich zwar nichts an der Überlegenheit der SG, allerdings nahm man nun den Fuß merklich vom Gas und verschaffte so der HSG etwas Luft. Diese bedankte sich mit vier Toren am Stück und verkürzte auf 29:18. Nach einer Auszeit zeigten sich die Blau-Weißen wieder etwas engagierter, erhöhten den Vorsprung schnell wieder auf 14 Tore (32:18) und brachten die letzten Minuten souverän zu Ende. „Das Spiel war wenig aussagekräftig“ zeigten sich Daniel Luber und Matthias Müller vom HC Sulzbach enttäuscht vom einseitigen Spielverlauf. Ähnlich dürfte es auch der extra angereisten Delegation aus Roding ergangen sein. Nicholas Neupert und Stefan von Frankenberg konnte diese Erkenntnis nur Recht sein, schließlich muss man in der Aufstiegsrunde gegen beide Teams antreten. Tags darauf erwiesen sich einige der Blessuren ihrer Spieler als schmerzhafter, als in der Euphorie des Sieges zunächst verspürt. „Um keine schwereren Verletzungen zu riskieren haben wir deshalb entschieden, das letztlich für die Play-Offs bedeutungslose Spiel in Altdorf abzusagen und auf die Weiße Weste zu verzichten“ erklärte Stefan von Frankenberg. Nachdem beide Trainer am Samstag das Spiel der Play-Off-Gegner HC Sulzbach gegen den ESV 27 Regensburg beobachtet hatten, richtete sich der Blick in die nähere Zukunft. „Da kommen schon andere Kaliber auf die Jungs zu. Wir sind überzeugt, dass wir spielerisch in jedem Fall mithalten können, es wird wohl eher auf die mentale Stärke ankommen.“
 
Statistik:
SG Auerbach/Pegnitz: Seiffert, Kroher, Bauer (2), Tannenberger (6), Schnödt (1), Bürger (2), Schirmer, Herold (4), Pankraz (5/2), Fleicher (1), Neuß (2), Deinzer (4), Raß (5), Förster (3)
HSG Erlangen-Niederlindach: Kraußold, Gottesbühren (2), Gumbert (2), Laubmann (4), Kraus (2), Schmieding (4/2), Rowold (2), Burkard (1), Sackmann (2), Hertlein, Kretz
Strafwürfe: 2/3 : 2/4 (Pankraz 2/3, Schmieding 2/4)
Strafzeiten: 4 : 4
Rote Karte: Maximilian Burkard (ohne Bericht)
Schiedsrichter: Klaus Kauschke, Klaus-Dieter Sahrmann
Zuschauer: ca. 150
Spielfilm: 1:0, 8:0, 9:2, 13:2, 14:6, 18:7, 21:9 – 22:9, 23:11, 26:11, 29:14, 29:18, 32:18, 35:19

Harald Weidmann

Herren I: Klarer 20:35 (9:18) Sieg gegen Schlusslicht SV Buckenhofen
Mittwoch, 06. April 2022, 08:20 Uhr

Mit einem klaren 20:35 (9:18) Sieg gegen Schlusslicht SV Buckenhofen im Gepäck kehrten die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz am frühen Sonntagabend nach Hause zurück. Trotz einzelner ungenauer Phasen waren die Gäste während der gesamten Spielzeit das tonangebende Team und hätten bei besserer Nutzung ihrer Chancen durchaus höher gewinnen können. Nach dem zehnten Sieg im zehnten Spiel behielt die SG nicht nur ihre Weiße Weste, sondern baute ihre Führung gegenüber der HSG Erlangen-Niederlindach, die tags zuvor gegen den TV Erlangen-Bruck III verloren hatte, auf vier Punkte aus. Damit könnte man mit einem Sieg gegen die Mittelfranken, die am kommenden Freitag um 18:00 Uhr in der Helmut-Ott-Halle zu Gast sind, die reguläre Runde vorzeitig als Spitzenreiter abschließen.  
SV Buckenhofen - SG Auerbach/Pegnitz: 20:35 (9:18)
„Natürlich gibt es für Trainer immer etwas, was man besser hätte machen können“ sagte ein sichtlich zufriedener Stefan von Frankenberg nach dem Spiel beim SV Buckenhofen. „Allerdings jammern wir da schon irgendwie auf hohem Niveau, denn die Jungs gewinnen auswärts mit 15 Toren Vorsprung und wir sind trotzdem nicht hundertprozentig zufrieden.“ Damit sprach er allerdings weniger das Ergebnis, als vielmehr einzelne kurze Phasen zu Beginn des Spiels und im Verlauf der zweiten Hälfte an. „Nachdem wir schnell mit 1:4 in Führung lagen, hat sich ein wenig der Schlendrian eingeschlichen und wir haben etliche sehr gute Chancen liegen gelassen.“ Der personell angeschlagene SVB, bei dem sogar Trainer Christoph Schatz selbst auflief, nutzte seine Möglichkeiten in dieser Phase besser und glich bis zur 12. Minute aus (5:5). Neupert und von Frankenberg nahmen daraufhin eine Auszeit und fanden offenbar die richtigen Worte, denn ihr Team agierte nun deutlich konzentrierter, war in der Defensive konsequenter und nutzte wieder seine Chancen. Über die Zwischenstände 5:10 (20. Minute) und 9:14 (27.) stellten sie den vorentscheidenden Pausenstand von 9:18 her.
Die zweite Halbzeit nahm einen ähnlichen Verlauf. Bis zur 44. Minute hatte die SG ihre Führung auf zwölf Tore ausgebaut (12:24), nahm dann aber erneut ein wenig den Fuß vom Gas und ließ die Hausherren wieder zurück ins Spiel. Speziell Ingo Forstner, auf den man im gesamten Spiel nicht immer den nötigen Zugriff bekam, trug mit seinen Treffern dazu bei, dass der Rückstand des SVB wieder auf neun Tore schrumpfte und bis zur 50. Minute stagnierte (18:27). Auch diesmal unterbrach eine Auszeit die sich langsam einstellende Lethargie der Gäste. „Wir haben den Jungs gesagt, dass wir noch nicht ganz so weit sind, ein Spiel locker herunter zu spielen, sondern dass wir konstant auf dem Gaspedal bleiben müssen.“ Das Team nahm sich die Worte der Trainer zu Herzen, legte wieder einen Zahn zu und führte wenige Sekunden vor Schluss mit 19:35, bevor der SVB sein letztes Saisonspiel mit einem Siebenmetertor beendete. Zur Freude von Stefan von Frankenberg „konnten wir aufgrund der guten Mannschaftsleistung und der frühen Vorentscheidung ein paar Dinge ausprobieren.“ So bekamen die A-Jugendlichen Simon Fleischer und Janis Schirmer ebenso relativ viel Einsatzzeit, wie der kürzlich zum Team gestoßene Thomas Raß. Vielen noch aus seiner Zeit in der Jugend des SV 08 Auerbach bekannt, spielte er zuletzt im Reserveteam von HaSpo Bayreuth in der Landesliga. „Thomas hat ein gutes Spiel gemacht. Er hat wegen einer Ausbildung ein ganzes Jahr nicht gespielt und bisher nur ein paarmal mittrainiert, aber man hat gesehen, wie viel er uns in den kommenden Spielen helfen kann.“ Der flexibel im Rückraum einsetzbare Rechtshänder erzielte nicht nur drei Tore selbst, sondern setzte auch seine Kollegen am Kreis mehrmals geschickt in Szene. Der Blick der Trainer ging derweil schon einige Tage voraus. „Wir hoffen, dass das Spiel gegen Niederlindach diesmal wirklich stattfinden kann und dass, auch wenn es am Freitagabend stattfindet, uns möglichst viele Zuschauer unterstützen.“  
 
Statistik:
SV Buckenhofen: Hoh, Meyer, Sümmerer (1), Schatz (1), Winter (3/1), Lippert (2), Lengenfelder (1/1), Flake (1), Forstner (9/2), Duckwitz (2)
SG Auerbach/Pegnitz: Kroher, Seiffert, Bauer, Tannenberger (4), Bürger (2), Schirmer (1), Herold (2), Pankraz (7/3), Schalanda (3), Fleischer (1), Neuß (6), Deinzer (4), Raß (3), Förster (2)
Strafwürfe: 4/5 : 3/4 (Winter 1/2, Lengenfelder 1/1, Forstner 2/2 – Pankraz 3/4)
Strafzeiten: 2 : 0
Schiedsrichter: Sven Werner
Spielfilm: 1:0, 1:4, 5:5, 5:10, 9:14, 9:18 – 9:19, 12:24, 18:27, 18:32, 19:35, 20:35

Harald Weidmann

Handball hilft! - Spendenaktion zugunsten ukrainischer Flüchtlinge
Mittwoch, 30. März 2022, 16:05 Uhr

An den Heimspieltagen Sa, 12.03. und So. 13.03. hatten wir im Foyer der Helmut-Ott-Halle eine Spendenbox aufgestellt.

Der Erlös sollte ukrainischen Flüchtlingen zugute kommen.

Es kamen 141,70 € zusammen. Die 1. Herrenmannschaft hat nochmals in ihre Mannschaftskasse gegriffen und den Betrag auf 300 € erhöht.

Recht herzlichen Dank an alle Spender.

Unter dem Motto "Hilfe für ukrainische Flüchtlinge in Auerbach" engagieren sich der Helferkreis Flüchtlinge, die Arche Auerbach sowie der Verein Einfach Machen e. V. und die beiden Kirchen.

Am letzten Freitag konnte dann die Spende durch Alexander Tannenberger und Paul Neuß an Doris Graf von der Arche übergeben werden.

Spielabsage: Spitzenspiel der Bezirksoberliga Männer West gegen die HSG SGS Erlangen/HC Niederl erneut abgesagt
Mittwoch, 23. März 2022, 21:06 Uhr

Wegen mehrerer Coronafälle in der Mannschaft der HSG SGS Erlangen/HC Niederl musste das Spiel erneut abgesagt werden.
Weitere Infos zeitnah.

Spielbericht HC Forchheim 2011 - SG Auerbach/Pegnitz
Dienstag, 22. März 2022, 09:23 Uhr



Nach ähnlichem Spielverlauf wie im Hinspiel endete auch das Rückspiel der SG Auerbach/Pegnitz beim stark ersatzgeschwächten HC Forchheim 2011 sehr torreich. Die Gäste gewannen klar mit 32:45 (13:24) und stellten damit ihren knappen Vorsprung auf die HSG Erlangen-Niederlindach wieder her, die unter der Woche knapp beim TV 1881 Altdorf gewonnen hatte. Bereits nach etwa 15 Minuten vorentscheidend in Führung, ließen die Blau-Weißen nur direkt nach der Pause einen kurzen Zwischenspurt des Gegners zu, beendeten dann jedoch auch die zweite Halbzeit souverän. Am kommenden Wochenende empfängt der Tabellenführer zunächst am Samstag den SV Buckenhofen, bevor am Sonntag Verfolger HSG Erlangen-Niederlindach zum vorentscheidenden Spitzenspiel zu Gast sein wird. 
 
HC Forchheim 2011 - SG Auerbach/Pegnitz: 32:45 (13:24)

„Anders als zuletzt gegen Altdorf waren die Jungs diesmal von der ersten Sekunde an präsent“ zeigte sich Stefan von Frankenberg absolut zufrieden mit der Leistung seines Teams. Kein Wunder, denn die ersatzgeschwächte Heimmannschaft brachte in der ersten Viertelstunde kaum einen Fuß auf den Boden und lag bereit zur Mitte der ersten Hälfte klar zurück. Forchheim hatte mit einigen Corona-Fällen zu kämpfen und musste deshalb aus der Zweiten Mannschaft und aus der Jugend auffüllen. Auerbach/Pegnitz nutzte sicher jede Gelegenheit und traf bei fast jedem Angriff. „Nachdem wir bereits nach 15 Minuten vorentscheidend vorne lagen, konnten wir früh anfangen zu wechseln und auch einige Dinge auszuprobieren.“ So wurde beispielsweise zeitenweise mit zwei Kreisläufern agiert, schon um den Rückraum um den leicht angeschlagenen Martin Bauer etwas zu entlasten. Beim Stand von 13:24 wurden dann die Seiten gewechselt.

„Wie es in solchen Spielen manchmal ist, fährt bei einer so klaren Führung das Adrenalin in der Pause ein wenig herunter.“ Deshalb schlich sich laut Trainer von Frankenberg kurzfristig ein gewisser Schlendrian im Team der Gäste ein und der HC Forchheim konnte einen kurzen Zwischenspurt einlegen. Dennoch kamen die Gastgeber nicht näher als auf acht Tore heran. In einer Auszeit fand von Frankenberg offenbar die richtigen Worte. Sein Team ging wieder deutlich konzentrierter zu Werke und auch Max-Anton Seiffert, der doch dabei sein konnte, weil seine anderweitige Verpflichtung des Tages ausgefallen war, sicherte noch einmal einige Bälle, bevor er für Valentin Kroher Platz machte. Auch dieser meisterte seine Aufgabe gut, sodass die Gäste die restliche Spielzeit souverän zu Ende spielen konnten. 

Für Stefan von Frankenberg, wie auch für Forchheims Trainer Matthias Gieck stand am Ende neben dem verdienten Sieg der SG vor allem eine Frage im Raum: Wie wird und sollen die Entscheidungen um Auf- und Abstieg fallen? „Wir wissen bisher immer noch nicht definitiv, wie der Meister und wie die Absteiger ermittelt werden. Derzeit steht noch immer eine Playoff- und eine Playdown-Runde mit jeweils drei Teams im Raum. Wie das zeitlich funktionieren soll, weiß nur der Verband.“ 

Bis zu einer - hoffentlich kurzfristigen - endgültigen Entscheidung des BHV erwartet die SG Auerbach/Pegnitz am kommenden Wochenende jedenfalls ein Doppelspieltag in der Helmut-Ott-Halle (HOH). Sie empfangen zunächst am Samstag den Tabellenletzten SV Buckenhofen, bevor am Sonntag das möglicherweise vorentscheidende Spitzenspiel gegen den hartnäckigen Verfolger HSG Erlangen-Niederlindach ansteht. „Für diese wichtigen Spiele, speziell am Sonntag gegen Niederlindach, brauchen wir wieder die Unterstützung von der Tribüne“ hofft Stefan von Frankenberg auf möglichst viele Zuschauer. „Ich hatte zwar gehofft, dass wir das Spiel gegen Buckenhofen auf Freitag vorverlegen können, damit wenigstens ein Tag Pause dazwischen ist, aber die Jungs sind fit und sollten auch für zwei Spiele in zwei Tagen genug Körner haben.“

Harald Weidmann

Herren I: Spielbericht SG Auerbach/Pegnitz - TV 1881 Altdorf
Mittwoch, 16. März 2022, 09:18 Uhr

Die SG Auerbach/Pegnitz hat ihr Heimspiel gegen den TV 1881 Altdorf klar mit 29:21 (14:9) gewonnen und führt weiterhin die Staffel mit nun 14:0 Punkten vor der HSG Erlangen-Niederlindach (14:2) an. Die Blau-Weißen ließen sich weder von der Spielweise der Gäste, noch von den manchmal überraschenden Pfiffen der Unparteiischen aus der Ruhe bringen, machten sich aber das Leben durch teils schlampige Ausführung ihrer Aktionen selbst schwer. Max-Anton Seiffert im Tor legte mit einer sehr guten Leistung den Grundstein für den auch in der Höhe verdienten Sieg. Kurz vor Schluss trug sich zur Freude der gesamten Bank der nach langer Verletzungspause eingewechselte A-Jugendliche Janis Schirmer gleich in seinem ersten Spiel in die Torschützenliste ein.


 
SG Auerbach/Pegnitz – TV 1881 Altdorf: 29:21 (14:9)
„Es war zwar kein schönes Spiel, aber ich bin mit der Leistung der Jungs absolut zufrieden“ freute sich Trainer Nicholas Neupert über eine Partie, die mit einer Schweigeminute für die Opfer des Krieges in der Ukraine begann und mit einem klaren Sieg für sein Team endete. „Speziell die Moral, aber auch die Ruhe, mit der sie gegen diesen unangenehmen Gegner letztlich verdient gewonnen haben, waren beeindruckend.“ Dabei wollte er nicht verhehlen, dass es durchaus Verbesserungsbedarf gab. So zeigte die SG trotz einer schnellen 2:0 Führung schon früh eine gewisse Großzügigkeit bei der Verwertung ihrer Chancen. Beispielsweise wurde nur einer von fünf Strafwürfen direkt verwandelt. Allerdings taten es ihnen die Gäste von Beginn an gleich. Technische Fehler und ungenaue Abschlüsse, vor allem aber ein sehr guter Max-Anton Seiffert im Tor der Hausherren sorgten dafür, dass mehrere Angriffe im Sande verliefen. Bis zur 15. Minute hatten die Unparteiischen bereits sechsmal auf Strafwurf entschieden, viermal gegen und zweimal für die Gastgeber, doch nur je ein Treffer war dabei für beide Teams herausgesprungen. Die SG war zwar zwischenzeitlich auf 6:2 davongezogen und schien Spiel und Gegner im Griff zu haben, ließ sich dann jedoch von der etwas ruppigen Spielweise der Gäste kurzfristig leicht aus der Ruhe bringen. Bis zur 27. Minute hielten die Mittelfranken den Rückstand bei zwei Toren (11:9), bevor Routinier Volker Hackenberg zweimal traf und Maxim Pankraz den Pausenstand von 14:9 herstellte.
Die zweite Hälfte verlief im Grunde ähnlich wie die erste. Die Gastgeber legten ein, zwei Tore vor, bauten ihre Führung etwas aus, nur um die Wallensteinstädter wieder ins Spiel zu lassen. Man hatte die Partie zwar im Griff und die Führung schien nie in Gefahr, doch der entscheidende Schritt wollte nicht gelingen. Erst als Paul Neuß in der 45. Minute mit seinen Treffern Fünf und Sechs die Führung kurzfristig auf acht Tore ausbaute (22:14), schien der Bann endgültig gebrochen. Doch erneut machte man den Sack nicht zu. Dass die Gäste in der Folge einen 2:6 Zwischenspurt einlegen konnten lag auch daran, dass die SG zwei Strafwürfe am Stück vergab. So leuchtete in der 53. Minute nur noch ein 24:20 Vorsprung von der Anzeigentafel. In der Folge zeigte sich aber, dass das gastgebende Team den im wahrsten Sinne des Wortes längeren Atem hatte, denn 90 Sekunden später hatte Altdorf nach  dem vierten verwandelten Strafwurf offenbar endgültig sein Pulver verschossen. Die letzten vier Tore wurden allesamt von Blau-Weißen erzielt, wobei speziell das 28:20 von Linksaußen Janis Schirmer für Freude auf der Bank sorgte. Der A-Jugendliche, nach langer Verletzungspause erst wenige Augenblicke zuvor eingewechselt, hatte gleich seine erste Möglichkeit sicher verwandelt.
Wie am Rande zu erfahren war, wurde inzwischen auch ein Termin für das Nachholspiel gegen die HSG Erlangen-Niederlindach gefunden. „Wir wollen alle Spiele bestreiten und Punkte nicht am Grünen Tisch zu- oder abgesprochen bekommen“ so Nicholas Neupert. Daher kommt es für die SG zu einem Doppel-Spieltag am 26. und 27.03. Am Samstag empfängt man den SV Buckenhofen und schon tags darauf ist die HSG Erlangen-Niederlindach zum Topspiel zu Gast. So weit voraus richtet sich der Blick der Trainer jedoch heute noch nicht. „Wir schauen nur auf nächsten Samstag und konzentrieren uns voll auf unser Spiel bei der HG Forchheim.“
 
Statistik: SG Auerbach/Pegnitz: Seiffert, Kroher, Bauer (2), Tannenberger (2), Bürger, Schirmer (1), Herold, Pankraz (7/1), Schalanda (3), Fleischer, Neuß (8), Deinzer, Förster, Hackenberg (6)
TV 1881 Altdorf: Hiller, Krug, Heisler (2), Sturm (4/1), Pechtl P. (3), Waßmann, Volz (3), Pechtl T. (1), Seidel, Putz, Werner (3), Hiller (5/3)
Strafwürfe: 1/5 : 4/8 (Pankraz 1/4, Tannenberger 0/1 – Hiller 3/4, Sturm 1/2, Heisler, Pechtl T. je 0/1)
Strafzeiten: 4 : 4
Schiedsrichter: Fritz Prenißl, Karl-Heinz Späth
Zuschauer: ca. 120
Spielfilm: 1:0, 3:0, 4:2, 6:2, 6:4, 11:9, 14:9 – 14:10, 15:11, 17:11, 22:14, 22:16, 24:18, 25:21, 29:21


Harald Weidmann

Hilfsaktion für Geflüchtete aus der Ukraine – Handball hilft!
Mittwoch, 09. März 2022, 19:20 Uhr

Die SG Auerbach/Pegnitz unterstützt die Initiative des Bayrischen Handball-Verbandes "Hilfsaktion für Geflüchtete aus der Ukraine – Handball hilft!"

 

Liebe SGler, liebe Fans und Freunde des Handballsports,

 

die Nachrichten aus der Ukraine machen uns fassungslos und wir fühlen uns ohnmächtig angesichts des Leids der Menschen dort.

 

Die Idee des BHV hat uns überzeugt.

 

Warum nicht helfen, mit dem was uns am nächsten liegt und wir am besten können:

Das Angebot Sport zu treiben.

 

Wir folgen dem Aufruf und öffnen unsere Hallen und Trainingsstunden unbürokratisch für Geflüchtete.

 

Wir bieten Geflüchteten an gratis am Training teilzunehmen - über alle Altersklassen hinweg.

Damit können wir einen Beitrag leisten, um ein Stück Normalität und Ablenkung für die Menschen zu bieten und erleichtern gleichzeitig auch die Integration der geflüchteten Menschen.

 

Wir werden unsere Bereitschaft für die Unterstützung der Aktion den Stadtverwaltungen in Auerbach und Pegnitz signalisieren.

 

Solltet ihr konkrete Anfragen zur Initiative haben, oder habt ihr sogar jemanden, der unser Angebot annehmen möchte, könnt ihr euch direkt wenden an:

 

Norbert Herold

Mobil 0176 4275 3226

Mail:  [email protected]

 

oder

 

Günther Atzenbeck

Mobil 0176 95476228

Mail:  [email protected]

 

mit sportlichem Gruß

Spartenleitung

 

Norbert Herold und Günther Atzenbeck

Spielabsage: Morgiges Heimspiel gegen HSG Erlangen-Niederlindach findet nicht statt.
Freitag, 25. Februar 2022, 11:06 Uhr

Nachdem schon das Nachholspiel am Donnerstag beim TV Altdorf abgesagt wurde - beim Gegner gab es mehrere positive Coronatests - kann auch aus dem gleichen Grund das morgige Spiel gegen die HSG Erlangen-Niederlindach nicht stattfinden.

Ersatztermine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Bericht zum Heimspiel gegen HC Forchheim
Mittwoch, 23. Februar 2022, 08:43 Uhr

Vor etwa 130 Zuschauern behielt die SG Auerbach-Pegnitz am Sonntag in einem speziell in der zweiten Hälfte zerfahrenen Heimspiel gegen einen spielfreudigen HC Forchheim 2011 mit 38:30 (20:13) verdient die Oberhand. Trotz des am Ende klaren Ergebnisses zeigten sich die Trainer Stefan von Frankenberg und Nicholas Neupert nur bedingt zufrieden, wobei sie vor allem die hohe Anzahl an Gegentoren beklagten. Bereits kommenden Samstag bestreiten die weiterhin verlustpunktfreien Blau-Weißen ihr nächstes Heimspiel gegen den Tabellen- Zweiten HSG Erlangen-Niederlindach, nicht ohne jedoch zuvor am Donnerstagabend um 19:30 Uhr ihr letztes Hinrunden-Nachholspiel beim TV 1881 Altdorf zu absolvieren.
SG Auerbach/Pegnitz - HC Forchheim 2011: 38:30 (20:13)


„Unsere Angriffsleistung war sehr gut und auch mit den Torhütern können wir zufrieden sein. Unsere Defensive und die 30 Gegentore machen es mir trotz des am Ende deutlichen Sieges aber unmöglich, von einem guten Spiel zu sprechen“ zog Nicholas Neupert sein erstes Fazit über Partie. Die Gäste, mit nur neun Feldspielern angereist, zeigten von Anfang an, dass sie sich keinesfalls vor dem Tabellenführer verstecken wollten. Man konnte nach dem 0:1 anhand einiger technischer Fehler zwar erkennen, dass sie mit einer gewissen Nervosität in das Spiel gingen, andererseits legten sie früh eine beherzte Spielfreude an den Tag. Die Gastgeber jedoch ließen sich von den forschen „Flippers“ nicht weiter beeindrucken und münzten so gut wie jeden Fehler in ein Tor um. Über Zwischenstände von 4:3, 7:3 und 10:4 bauten sie die Führung kontinuierlich aus und als es nach einem Zwischenspurt mit vier unbeantworteten Toren 14:6 stand, waren gerade einmal 20. Minuten gespielt. Während zwischenzeitlich Max-Anton Seiffert einen Strafwurf entschärft hatte, hatte sich der Blau-Weiße Rückraum mit Maxim Pankraz (4 Tore), Martin Bauer und Paul Neuß (je 3 Tore) spätestens jetzt endgültig warm geworfen. „Ich habe nicht ganz verstanden, warum Forchheim nicht intensiver versucht hat, unseren Rückraum zu stören“ wunderte sich Stefan von Frankenberg nach dem Spiel. Warum allerdings der Spielfluss seines eigenen Teams im Anschluss, vor allem aber in der zweiten Halbzeit etwas ins Stocken geriet, ließ sich damit erklären, dass die Unparteiischen ein ums andere Mal entweder auf Strafwurf für die Gäste entschieden, oder das Heimteam für zwei Minuten dezimierten – oder beides. So ließ sich am Ende durchaus ein gewisses Ungleichgewicht zuungunsten der SG auf dem Spielberichtsbogen erkennen, denn zwei Siebenmetern und vier Strafzeiten gegen die „Flippers“ standen zehn Strafwürfe und acht Bank-Pausen gegen die SG gegenüber. Bis zum Pausenstand von 20:13 entwickelte sich dadurch ein fast ausgeglichenes Spiel, zumindest aus Sicht der Torausbeute.
In der zweiten Halbzeit wurde die Partie zusehends fahriger, es kam auf beiden Seiten kaum noch so etwas wie Spielfluss zustande, immer wieder wurde die Partie durch Pfiffe und Strafen unterbrochen. Beide Defensivreihen entschlossen sich, einen „Tag der offenen Tür“ zu veranstalten und ließen den Gegnern Raum und Zeit für ihre Tore. Am Ende konnten die Gastgeber zwar, wenn auch nur mit einem Tor, auch diese zweite Hälfte für sich entscheiden, allerdings waren sie mit sich und ihrer Leistung deutlich sichtbar unzufrieden. „Ich habe den Jungs gesagt, sie sollen sich auf die Zeit konzentrieren, in der es gut lief,“ versuchte Stefan von Frankenberg den Fokus der Spieler in die richtigen Bahnen zu lenken. „Zuerst einmal haben wir klar gewonnen. Forchheim hat ein gutes Team, das bisher immer äußerst knapp verloren hat. Wenn man da Mitte der zweiten Hälfte mit acht, neun Toren führt, ist es verständlich, dass man den Fuß etwas vom Gas nimmt – zumal wir am Donnerstag in Altdorf schon wieder spielen müssen“ warf er auch gleich einen kurzen Blick voraus. „Wir werden die nächsten Einheiten etwas zurückfahren, damit wir die „Englische Woche“ unbeschadet überstehen.“


Statistik:
SG Auerbach/Pegnitz: Seiffert, Kroher, Bauer (6), Tannenberger (4), Bürger, Herold (2), Podlech (1), Pankraz (8/1), Schalanda (1), Neuß (9), Deinzer (3), Förster, Hackenberg (4)
HC Forchheim: Schulz (2), Klingert (4), Berner (1), Thiel (2/1), Stöckl (4), Opitz (4), Samel (3/1), Gundlack, Rost (10/6), Biermann, Flügel
Strafwürfe: 2 : 10 (Pankraz 1/2 - Rost 6/7, Samel 1/1, Thiel 1/2)
Strafzeiten: 8 : 4
Schiedsrichter: Ingo-Ludwig Hammer, Dieter Schimik (DjK Weiden)
Zuschauer: ca. 130
Spielfilm: 0:1, 3:1, 3:2, 4:3, 7:3, 10:4, 10:6, 14:6, 20:12, 20:13 – 21:13, 21:16, 24:17, 27:18, 34:27, 37:27, 38:30

Harald Weidmann

Geänderte Coronaregeln gültig ab dem 17.02.2022
Freitag, 18. Februar 2022, 16:49 Uhr

Aus 2G-Plus wird generell 2G bei Sportveranstaltungen.

Schon gleich mal vorab. Wer sich am Wochenende ein Spiel unserer Handballer ansehen möchte …

  • NICHT VERGESSEN: Impf- bzw. Genesenenzertifikat und Lichtbildausweis mitbringen.
  • Bitte rechtzeitig vor Spielbeginn in die Halle kommen. Einlasskontrolle, Identitätsfeststellung und Ticketverkauf werden mehr Zeit in Anspruch nehmen.
  • Einlass für das Spiele unserer 1. Mannschaft eine Stunde vor Spielbeginn bis zum Spielbeginn. Danach ist der Zugang nicht mehr möglich.
  • Nach den neuesten Regelungen sind in der Helmut-Ott-Halle höchstens 260 Zuschauer zugelassen.

Wer hat Zugang zu Bereichen, in denen 2G gilt?

 

  • Geimpfte und Genesene
  • Kinder bis zum 14. Geburtstag
  • Minderjährige Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden, haben seit 17. Februar grundsätzlich Zugang zu Bereichen, in denen 2G gilt.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies nachweisen (ärztliches Attest im Original, mit vollständigem Namen und Geburtsdatum). Sie benötigen zusätzlich einen aktuellen negativen Testnachweis (negativer Antigen-Schnelltest, max. 24 Stunden alt, ist ausreichend).


Maskenpflicht

Die FFP2-Maskenpflicht bleibt bestehen. Sie gilt in Gebäuden und geschlossenen Räumen.

 

Ausnahmen

  • am festen Sitz- oder Stehplatz, soweit der Mindestabstand zu Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, zuverlässig eingehalten wird
  • in der Gastronomie am Tisch

 

Kinder und Jugendliche

Kinder bis zum sechsten Geburtstag müssen keine Maske tragen. Kinder zwischen dem sechsten und 16. Geburtstag müssen hingegen zumindest eine medizinische Maske tragen.

TS Herzogenaurach – SG Auerbach/Pegnitz: 26:33 (15:16)
Mittwoch, 16. Februar 2022, 07:58 Uhr

Mit nur neun Feldspielern angereist hat die SG Auerbach/Pegnitz auch ihr zweites Spiel des Jahres klar gewonnen. Nach einer nahezu ausgeglichenen ersten Halbzeit siegten sie bei der spielerisch sehr starken TS Herzogenaurach am Ende verdient mit 26:33 (15:16). Während ein 6:2 Zwischenspurt direkt nach der Pause die Wende einläutete, entschieden letztlich die bessere Kondition und die Moral der Gäste über den am Ende verdienten Sieg. Bester Torschütze mit 12 Treffern war erneut Paul Neuß, aber auch A-Jugendspieler Simon Fleischer trug sehr zur Freude seiner Trainer drei Tore bei.


TS Herzogenaurach – SG Auerbach/Pegnitz: 26:33 (15:16)


„Ich habe den Jungs immer wieder gesagt, dass die allermeisten Spiele ab der 40. Minute entschieden und von der Mannschaft gewonnen werden, die dann am meisten zuzusetzen hat“ freute sich Stefan von Frankenberg über den Sieg seines Teams bei der TS Herzogenaurach. „Die teils harten Konditions- und Athletikeinheiten der letzten Wochen waren nicht immer angenehm. Umso mehr freut es mich, dass sie sich jetzt auszahlen und die Jungs die Belohnung für ihren Fleiß einfahren.“ Dabei sah es zunächst gar nicht nach so einem klaren Ergebnis aus. Angereist mit nur neun Feldspielern und Routinier Raul Adam als Ersatz für den erkälteten Valentin Kroher im Tor, erwischten die Gäste einen schwachen Start und lagen nach 150 Sekunden schon mit 4:1 zurück. „Das war heute einer der, wenn nicht der stärkste Gegner, mit dem wir es bisher zu tun hatten“ zollte Trainer Nicholas Neupert dem Gegner neidlos Respekt. „Viele der Herzogenauracher Spieler sind sehr stark im Eins-gegen-Eins und von allen Rückraumwerfern ging ständig Gefahr für unser Tor aus.“ Es dauerte zwar einige Minuten, doch es gelang den Gästen, sich in die Partie zu kämpfen und selbst vier Tore am Stück zu erzielen (4:5). Daraufhin entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem zunächst die Gastgeber ständig gefühlt ein wenig die Nase vorn hatten. Die SG lief bis zur 20. Minute einem 2-Tore-Rückstand hinterher und als kurz darauf Ingo Kundmüller gar das 13:10 erzielte, zeigte sich laut Neupert endgültig, „dass das heute ein Kampfspiel werden würde.“ Aber es zeigte sich auch, dass die Moral im Team der SG absolut intakt ist, denn erneut vier unbeantwortete Tore brachten den Gästen die knappe Führung, die sie bis zur Pause nicht mehr abgaben. Beim Stand von 15:16 wurden die Seiten gewechselt.
Offenbar hatten die Trainer in der Kabine die richtigen Worte gefunden, denn diesmal erwischten die Blau-Weißen den eindeutig besseren Start und legten innerhalb von sieben Minuten mit einem 2:6 Zwischenspurt den vorentscheidenden Grundstein für den Sieg (17:22). „Wir waren in der zweiten Hälfte spielerisch einen Tick besser als der Gegner“ so Neupert. Die Abwehr, speziell Karsten Herold und Sebastian Bürger im Mittelblock, hatten die Offensive der Mittelfranken nun deutlich besser im Griff und auch Max-Anton Seiffert im Tor trug mit einer starken Leistung zur Stabilisierung im Team bei. Auf der anderen Seite des Balles fiel Martin Bauer mit vielen guten Aktionen auf der Spielmacherposition auf. „Martin hat heute zwar nicht selbst getroffen, hat die Bälle aber extrem gut verteilt.“ Trotz erster Anzeichen der konditionellen Überlegenheit der Gäste, gaben die Hausherren das Spiel noch nicht endgültig verloren. Selbst als der Vorsprung der SG in der 54. Minute erstmals auf sieben Tore anwuchs (22:29), warfen sie die Flinte nicht ins Korn. Vielmehr erzielten sie selbst drei Tore am Stück und verkürzten noch einmal auf einen machbaren Rückstand (25:29). Danach jedoch ließen die Gäste bei vier eigenen Toren nur noch einen Treffer zu und verließen so das Spielfeld als klarer und aufgrund der starken zweiten Halbzeit auch verdienter Sieger. „Mit der heute nach der Pause gezeigten Moral brauchen wir keinen Gegner zu fürchten“ freute sich Nicholas Neupert über den Sieg, aber auch auf das am kommenden Sonntag anstehende Heimspiel gegen den HC Forchheim.


Statistik: TS Herzogenaurach: Karaoglu, Docter, Hirning (4), Theiss M. (1), Schmidt (5), Wonner (5), Wayand T. (1), Theiss A., Kundmüller (5/3), Wayand Y. (3), Bellmann (1), Hölzel, Sieber (1)
SG Auerbach/Pegnitz: Seiffert, Adam, Bauer, Tannenberger (4), Bürger, Herold (1), Pankraz (8/3), Schalanda (1), Fleischer (3), Neuß (12), Deinzer (4)
Strafwürfe: 3/4 - 3/3 (Hirning 0/1, Kundmüller 3/3 – Pankraz 3/3)
Strafzeiten: 4 : 2 (Kundmüller 2 x, Hirning, Sieber – Deinzer, Pankraz)
Schiedsrichter: Thomas Lell, Markus Meier (HG Hemau/Beratzhausen)
Spielfilm: 1:0, 1:1, 4:1, 4:5, 6:5, 8:8, 10:8, 13:10, 13:14, 15:16 – 15:18, 16:20, 17:22, 19:23, 19:25, 22:26, 22:29, 25:29, 26:30, 26:33

Harald Weidmann

Vorbericht unserer Herren I gegen TS Herzogenaurach
Freitag, 11. Februar 2022, 21:29 Uhr

Nach dem furiosen Start am vergangenen Wochenende in den zweiten Teil der Saison tritt die SG Auerbach/Pegnitz an diesem Sonntag bei der TS Herzogenaurach an. Mit dem Ziel „Klassenerhalt“ in die Runde gestartet, belegen die Mittelfranken nach sechs Spielen Platz Drei. Ein Sieg gegen den TV Erlangen-Bruck III und zuletzt zwei Punkte am „Grünen Tisch“ gegen den SV Buckenhofen bescherten ihnen dabei ein ausgeglichenes Punktekonto. Anpfiff in der Gymnasiums-Sporthalle, in der laut Hygienekonzept höchstens 92 Zuschauer erlaubt sind, ist um 18:00 Uhr.

„Genaueres ist mir nicht bekannt, aber laut dem Ergebnisportal des BHV (Nuliga) ist offensichtlich der SV Buckenhofen als Heimteam nicht angetreten, weshalb Herzogenaurach die Punkte am „Grünen Tisch“ zugesprochen bekam.“ In Zeiten wie diesen ist es selbst für die Aktiven kaum möglich mit den Geschehnissen und Entwicklungen mitzuhalten. Zudem werden Informationen immer weniger auf den offiziellen Vereinsseiten, sondern viel mehr in den unterschiedlichsten „Sozialen Netzwerken“ veröffentlicht, was es noch schwieriger macht, auf dem Laufenden zu bleiben. Auch deshalb konzentrieren sich die Trainer Nicholas Neupert und Stefan von Frankenberg weniger auf Nachrichten über die Gegner, als viel mehr auf das, was sie selbst und das Team beeinflussen können. „Wir bereiten uns intensiv auf jeweils das nächste Spiel vor, analysieren vorhandenes Videomaterial und lassen uns nicht von „Außen“ irritieren.“

Die Analyse des Hinspiels hat offenbar gezeigt, dass man speziellen Wert darauf legen sollte, den spielstarken Rückraum der TS Herzogenaurach in schach zu halten. Dabei sind den Trainern der SG speziell Mittelmann Jonas Hirning, der mit insgesamt 28/14 Treffern derzeit auf Platz Zwei der Staffel-Torschützen liegt, aber auch Johannes Bellmann im linken Rückraum aufgefallen. Und dann ist da ja immer noch Routinier Ingo Kundmüller auf der rechten Halb-Position. Der Linkshänder hat im Hinspiel gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist und dass man ihn keinesfalls unterschätzen sollte. „Unser Ziel ist es, an unsere Leistungen vom letzten Samstag anzuknüpfen.“ Gleichzeitig hofft Neupert aber auch, dass sein Team auf die nachlässigen Phasen wie im Hinspiel verzichtet. „Wir müssen von Anfang an in der Abwehr aufmerksam arbeiten und so hoffentlich unser schnelles Spiel etablieren.“ Leider fehlt ihm mit Julian Eckert ein wichtiger Baustein im Defensivverbund. „Noch konnte er kein MRT machen lassen, es steht aber nach ersten Untersuchungen zu befürchten, dass er längere Zeit ausfallen könnte“, so Neupert.

Fans, die das Team begleiten wollen, müssen sich auf ähnliche Vorgaben wie in der Helmut-Ott-Halle (HOH) einstellen, also Einlasskontrolle der 2G-Plus-Nachweise am Eingang. Das bedeutet, dass der Zutritt nur vollständig Geimpften oder Genesenen gewährt wird, wenn sie geboostert sind, oder einen höchstens 24 Stunden alten Schnelltest vorweisen. Zudem ist in der Gymnasiums-Sporthalle auch am Sitzplatz während des Spiels ein Mund-Nasenschutz (FFP2) zu tragen. Ob die laut dem auf Nuliga veröffentlichten Hygienekonzept zugelassene Höchstzahl von 92 Zuschauern noch immer relevant ist, kann man nur spekulieren. „Es ist immer schöner, vor Publikum zu spielen, vor allem natürlich vor dem eigenen“ verwies Nicholas Neupert noch einmal auf das letzte Heimspiel. „Allerdings müssen wir unsere Leistung mit oder ohne Zuschauer abrufen. Wenn uns das gelingt, sollten wir auch aus Herzogenaurach zwei Punkte mitnehmen können."


Harald Weidmann

Bericht zum Heimspiel gegen TV 1861 Erlangen-Bruck III
Dienstag, 08. Februar 2022, 15:06 Uhr


Vor etwa 120 Zuschauern in der heimischen Helmut-Ott-Halle (HOH) startete die SG Auerbach/Pegnitz mit einem klaren und auch in der Höhe verdienten Sieg gegen den TV 1861 Erlangen-Bruck III in den zweiten Teil der Saison. Von Beginn an überlegen, ließen die Blau-Weißen ihre Gäste zu keiner Zeit ins Spiel kommen und hatten sich bereits zur Pause einen an diesem Tag vorentscheidenden Vorsprung erspielt. Einziger Wermutstropfen eines ansonsten gelungenen Tages war eine Verletzung von Julian Eckert in der ersten Hälfte. Die SG setzt die Saison am Sonntag, den 13.02., mit einem Auswärtsspiel beim TS Herzogenaurach fort, bevor sie am 20.02. den HC Forchheim für das erste von drei Hinrunden- Nachholspielen empfängt.
SG Auerbach/Pegnitz – TV 1861 Erlangen-Bruck III: 39:21 (18:10)
Zufrieden und mit einem isotonischen Getränk in Händen standen die beiden Trainer der SG Auerbach/Pegnitz nahe des Anwurfkreises und tauschten die ersten Analysen des eben zu Ende gegangenen Spieles aus. „Die Jungs waren von Anfang an voll da, haben dem Gegner einige Bälle abgenommen und in einfache Tore verwandelt“ freute sich Stefan von Frankenberg über die schnelle Führung und die dadurch früh einkehrende Sicherheit im Team. Man hatte den Gegner offenbar genauestens analysiert und stellte ihn von Beginn an mit einer 5-1- Deckung vor Probleme. Martin Bauer auf der vorgezogenen Position brachte mehrmals die Hand an den Ball und verschaffte so seinen Kollegen die Möglichkeit auf einfache Tore. Die Uhr zeigte gerade einmal 1:11 Minuten, als Julian Eckert das 2:0 erzielte. Es dauerte dennoch bis zur 7. Minute, dass der endgültige Durchbruch gelang. Gerade hatte der TV durch einen Strafwurf zum 4:4 ausgeglichen, als wenige Sekunden darauf Paul Neuß wieder die Führung erzielte, eine Führung, die sich die Hausherren nicht mehr nehmen ließen. Drei schnelle Treffer am Stück (7:4) nötigten dem Gast die erste Auszeit ab, brachten aber auch das Spiel der SG in Rollen. „Unsere Abwehr war heute von Anfang an wach und schnell auf den Beinen und hat der gegnerischen Offensive immer wieder Fehler aufgezwungen“ freute sich Nicholas Neupert über die Defensivleistung seines Teams. Der restliche Verlauf des Spieles zeichnete sich bereits nach etwa 25 Minuten ab, als die SG den nächsten Zwischenspurt eingelegt und innerhalb kurzer Zeit den Vorsprung von drei auf sechs Tore verdoppelt hatte (15:9). Unglücklicherweise verletzte sich Julian Eckert in diesem Zeitraum und konnte das Spiel nur noch auf der Bank verfolgen. „Er hat sich das Knie bei der Landung unglücklich und ohne gegnerische Einwirkung verdreht. Genauere Untersuchungen werden zeigen, ob und wie lange er ausfällt“ so Nicholas Neupert. Ebenfalls in diesen Zeitraum fiel die erste Gelbe Karte für den neuen Trainer der SG. „Wenn ich sehe, dass ein Spieler unsportlich mit dem Ellenbogen gegen den Kopf eines anderen arbeitet, dann kann ich mich schon aufregen und nehme auch eine Gelbe Karte in Kauf.“ Der Spielfreude seines Teams tat diese Verwarnung keinerlei Abbruch. Die Gastgeber ließen bis zur Pause nur noch ein Gegentor zu und so wurden beim Stand von 18:10 die Seiten gewechselt.
Bereits kurz nach Wiederanpfiff zeigten sich im Team der Gäste erste Ermüdungserscheinungen. Die Angriffsbemühungen des TV wurden immer fehlerhafter und die Abwehr schien phasenweise komplett von der Rolle. Die Gastgeber schalteten und walteten nun fast nach Belieben und bauten ihre Führung unaufhaltsam aus. Namentlich Paul Neuß, Alexander Tannenberger und mit mehreren schnellen Gegenstoßtoren Alexander Deinzer sorgten frühzeitig für die endgültige Entscheidung im Spiel. „Wir haben heute in allen Mannschaftsteilen eine gute Leistung gezeigt und auch die Torhüter waren über weite Strecken stark.“ Ganz besonders wollten die Trainer dann mit dem A-Jugendlichen Simon Fleischer doch noch einen Spieler hervorheben. „Simon hat in seinem ersten Männerspiel eine tolle Partie gespielt. Defensiv hat er kaum Fehler gemacht und offensiv die richtigen Entscheidungen getroffen. Leider hat es noch nicht zum Tor gereicht, aber wenn er weiter so fleißig arbeitet, ist das nur eine Frage der Zeit.“
 
Statistik:
SG Auerbach/Pegnitz: Bauer (3), Tannenberger (7), Bürger, Eckert(1), Seiffert, Herold, Pankraz (7/4), Schalanda (2), Kroher, Fleischer, Neuß (11), Deinzer (7), Förster, Hackenberg (1)
TV 1861 Erlangen-Bruck III: Groh, Dubois (2), Wendt (1), Herzberger, Wölfel (5/2), Schulle (3), Geck, Soleymani (3), Pellny, Ladwig F. (3), Degtyrarov (3), Peters (1)
Strafwürfe: 4/4 : 2/4 (Pankraz 4/4 – Wölfel 2/4)
Strafzeiten: 4 : 5
Schiedsrichter: Norbert Karl, Andreas Laise
Spielfilm: 2:0, 2:1, 4:4, 7:4, 12:9, 15:9, 18:10 – 21:10, 23:12, 27:12, 30:13, 32:15, 39:21


Harald Waidmann

2G PLUS -Regelung in unseren Sportstätten - hier Helmut-Ott-Halle Auerbach
Montag, 31. Januar 2022, 14:36 Uhr

Bei der aktueller Coronalage findet der Spielbetrieb für den Bayrischen Handball-Verband in der Helmut-Ott-Halle in Auerbach unter der 2G PLUS-Regelung statt.

 


Schon gleich mal vorab. Wer sich am Wochenende ein Spiel unserer Handballer ansehen möchte …

  • NICHT VERGESSEN: Impf- bzw. Genesenenzertifikat und Lichtbildausweis mitbringen.
  • Bitte rechtzeitig vor Spielbeginn in die Halle kommen. Einlasskontrolle, Identitätsfeststellung und Ticketverkauf werden mehr Zeit in Anspruch nehmen.
  • Einlass für das Spiele unserer 1. Mannschaft eine Stunde vor Spielbeginn bis zum Spielbeginn. Danach ist der Zugang nicht mehr möglich.
  • Nach den neuesten Regelungen sind in der Helmut-Ott-Halle höchstens 260 Zuschauer zugelassen.


Was bedeutet das für unsere Fans/Zuschauer?


  • Als Zuschauer zugelassen sind:


  • Geimpfte und Genesene
  • Kinder bis zum 14. Geburtstag


  • In Bereichen, in denen 2G-Plus gilt, benötigen Geimpfte und Genesene zusätzlich zu ihrem Statusnachweis einen aktuellen negativen Schnelltest (max. 24 Stunden alt).
  • Dies gilt nicht für Personen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben. Die Booster-Impfung ist ab dem Tag der Impfung gültig.
  • Die Pflicht zur Vorlage eines aktuellen negativen Tests entfällt auch für Personen, die nach vollständiger Immunisierung eine Infektion überstanden haben, sowie für Personen, die nach überstandener Infektion vollständig geimpft sind.
  • Die Einhaltung der geltenden Regelungen wird am Halleneingang kontrolliert.
  • Es besteht grundsätzlich in der gesamten Helmut-Ott-Halle Maskenpflicht und der Abstand von 1,5 m ist möglichst einzuhalten.
  • Kann der Abstand auf der Zuschauertribüne von 1,5 m eingehalten werden, kann die Maske am Sitzplatz abgenommen werden. Die Abstandsregelung gilt nicht für Personen, die nach den geltenden Regelungen im Verhältnis zueinander von den Kontaktbeschränkungen befreit sind.
  • An den Tischen im Verkaufsbereich kann zum Verzehr von Speisen und Getränken die Maske abgenommen werden.
Wechsel im Trainerteam unserer Herren I
Samstag, 29. Januar 2022, 10:24 Uhr

Auerbach/Pegnitz – Allen pandemiebedingten Unwägbarkeiten zum Trotz wartet die SG Auerbach/Pegnitz zum Start der Rückrunde mit einer erfreulichen Meldung auf. Die Verantwortlichen um Spartenleiter Norbert Herold verkünden, dass ab sofort Stefan von Frankenberg gemeinsam mit Nicholas Neupert als Trainer für die 1. Herrenmannschaft neben der Bank steht. Nachdem man sich schon vor Beginn der Saison mit dem weit über die Region hinaus anerkannten Handballfachmann geeinigt hatte, bat der 49-Jährige aus persönlichen Gründen um einen Aufschub bis zum Ende der Hinrunde. Karsten Herold, der daraufhin kurzfristig als Co-Trainer in die Bresche sprang, zeigte sich nun ebenso erfreut und sagte zu, weiterhin bei Bedarf auf und neben dem Feld auszuhelfen.


 Handball Bezirksoberliga (BOL)

„Wir freuen uns, mit Stefan von Frankenberg einen ebenso bekannten wie erfolgreichen Handballfachmann als Trainer ankündigen zu können und sind gespannt auf seinen „externen“ Einfluss auf unseren Handball“ erklärte Norbert Herold. Stefan von Frankenberg, ein Name, der durchaus für etwas Überraschung sorgt, schließlich hatte der aus Cadolzburg bei Fürth stammende Franke erst im Mai 2020 den HC Sulzbach-Rosenberg übernommen. „Ich hatte nach dem Abbruch der Saison 2020/2021 meinem Freund und HC-Vorstand Christian Rohrbach für die nächste Spielzeit abgesagt, da ich nach den doch sehr zeitintensiven drei Jahren 3. Liga in Regensburg eine Verschnaufpause einlegen wollte, um mich mehr auf Familie und Beruf zu konzentrieren.“ Als die SG Auerbach/Pegnitz anfragte waren es letztlich die Begleitumstände, warum er nach einiger Überlegung zusagte. „Gerade die tollen Trainingsmöglichkeiten sowohl in der Auerbacher Helmut-Ott-Halle (HOH) wie in der Christian-Sammet-Halle (CSH) in Pegnitz, aber auch die von Anfang an übereinstimmende handballerische Philosophie mit Nico und die Arbeit auf Augenhöhe mit ihm, stimmen mich sehr zuversichtlich was die Weiterentwicklung der Mannschaft angeht.“ In diesem Zusammengang ist es auch Norbert Herold wichtig noch einmal darauf hinzuweisen, dass der neue Trainer und Nicholas Neupert gleichberechtigt zusammen arbeiten.

Bei aller Übereinstimmung kann man jedoch auch gewisse Unterschiede feststellen. „Wir wollen beide erfolgsorientiert arbeiten und ergänzen uns dabei sehr gut, denn während Nico eher analytisch und mit einer herausragenden Trainingssteuerung an die Sache herangeht, trete ich durchaus auch mal emotional auf.“ Dennoch sind es naturgemäß die Gemeinsamkeiten, aber auch die Einsatzfreude der Spieler, die es dem „Neuen“ leichter machen, erst jetzt zur Rückrunde einzusteigen. Nach den ersten Trainingseinheiten in der HOH zeigte er sich sehr zufrieden. „Obwohl aktuell keine Spiele stattfinden, ist die Trainingsbeteiligung sehr bemerkenswert, alle ziehen voll mit. Die Jungs werden viel Neues im Entscheidungsverhalten wie im technisch-taktischen Bereich lernen. Allerdings darf der Spaß am Handball nie zu kurz kommen.“

Besonderes Augenmerk legt er auf eine offensive Abwehr, die schnelle Mitte und druckvolles Angriffsspiel. Bei vielen seiner Stationen führte das Rezept zum Erfolg. Als Spieler beim HC Erlangen in die Bayern- und Süddeutsche Auswahl berufen, beendete er nach dem zweiten Kreuzbandriss bereits mit knapp 23 Jahren die aktive Laufbahn und schlug früh die Karriere als Trainer ein. Neben der Arbeit mit Damen- und Männer- Teams im Amateur- wie im semi-professionellen Bereich fand er die Zeit, beim BHV drei Jahre als Stützpunkttrainer für Oberfranken den Nachwuchs der Sichtungslehrgänge für die Bayernauswahl vorzubereiten. „Dort habe ich auch Paul Neuß und Maxim Pankraz kennen gelernt.“

Bei näherer Betrachtung zeigt sich schnell, dass durch und mit ihm häufig Aufstiege gefeiert wurden. So führte er die Männer des MTV Stadeln und die Damen des TuSpo Fürth jeweils in die Landesliga und die Damen des HC Erlangen in die Bayernliga. Weiterhin war er als Torwarttrainer bei den Damen der Quelle Fürth in der 2. Liga tätig. Direkt vor seinem kurzen Engagement bei den Sulzbacher Männern war er zusammen mit Ingo Gömmel für drei Jahre Trainer der Drittliga-Damen des ESV 1927 Regensburg, die er nach geglücktem Klassenerhalt zur Saison 2017/2018 von der langjährigen Trainerin Judith Pimpl übernahm und an die Schwelle zur 2. Bundesliga führte. Da er daher auch die Männer des ESV aus erster Hand kennt, verwundert es kaum, dass er dort den Top-Favoriten für den Aufstieg sieht. Angesprochen auf seine kurzfristigen sportlichen Ziele gab er sich jedoch zuversichtlich. „Auch wenn der Ablauf der Playoffs noch nicht endgültig klar ist, wollen wir am Ende der regulären Runde zumindest die West-Staffel anführen. Der ESV ist zwar Favorit, ich denke aber, dass wir nicht weit dahinter stehen und durchaus als Stolperstein fungieren können.“


Von Harald Weidmann

Vorweihnachtliche Überraschung für unsere weibliche E- und D-Jugend
Mittwoch, 15. Dezember 2021, 10:33 Uhr

 

Beim Weihnachtstraining am vergangenen Freitag wurden unsere Mädchen der weiblichen E- und D-Jugend mit einem Geschenk überrascht. Wir möchten uns herzlichst bei Foteini Batzaka von @feysrestaurant in Pegnitz für die großzügige Spende bedanken. Fey hat die Mädchen und Ihre Trainerinnen mit neuen T-Shirts ausgestattet.


Der Spielbetrieb auf allen Ebenen und in allen Altersklassen des BHV wird bis zum 09.01.2022 unterbrochen.
Freitag, 26. November 2021, 08:29 Uhr

Das Erweiterte Präsidium des Bayerischen Handball-Verbandes e.V. hat am gestrigen Donnerstag, den 25.11.2021, folgenden Beschluss zum Spielbetrieb in der Corona-Pandemie gefasst:

Der Spielbetrieb auf allen Ebenen und in allen Altersklassen des BHV wird bis zum 09.01.2022 unterbrochen.

Genauere Informationen werden am Freitag, den 26.11.2021, in einem Rundschreiben an alle Vereine versandt.

Handball-Grundschulaktionstag in der Dr.-Heinrich-Stromer-Schule - Ein voller Erfolg!
Freitag, 19. November 2021, 09:12 Uhr

Am  Mittwoch, dem 10. November, führte die SG Auerbach/Pegnitz in Kooperation mit der Dr.-Heinrich-Stromer-Grundschule in Auerbach den Handball-Grundschul-Aktionstag durch, eine Initiative des Deutschen Handball- Bundes (DHB). Dabei sollen schon bei den Jüngsten koordinative, technische und athletische Fähigkeiten gefordert und gefördert werden. Im Vordergrund steht jedoch der Spaß am Spiel mit dem Ball, wodurch die Begeisterung für den Handballsport geweckt werden soll.

In Kooperation mit der Dr.-Heinrich-Stromer-Grundschule in Auerbach führte die SG Auerbach/Pegnitz am Mittwoch, dem 10. November, den Handball-Grundschul-Aktionstag durch. Dabei handelt es sich um eine Initiative des DHB mit dem Ziel, Schüler*innen für den Handballsport zu begeistern.


Das SG-Team um Spartenleiter Norbert Herold war schon um 07:00 Uhr in der Helmut-Ott-Halle (HOH) am Start, um die notwendigen Aufbauten rechtzeitig zu bewerkstelligen. Nacheinander hatten drei Klassen der 2. Jahrgangsstufe - insgesamt 65 Schüler*innen - zwei Schulstunden Zeit, den Handballsport näher kennen zu lernen.


Nach einer kurzen Begrüßung ging es unter dem Namen "Alles dreht sich um den Ball" auch schon los mit einer Erwärmungsphase mit dem Fokus auf Ballbehandlung und Koordination. Danach ging es nach dem Motto "Schnapp dir deinen Hanniball-Pass!" weiter. Der Hanniball-Pass ist das Handball-Spielabzeichen des DHB. An fünf Stationen werden koordinative, technische und athletische Fähigkeiten gefordert. Die Übungen kommen aus den Bereichen Werfen und Fangen, Koordination, Schnelligkeit, Zielwerfen sowie Prellen. Die Schüler*innen nehmen den Pass von Übung zu Übung mit, lassen darauf die jeweils erreichte Punktzahl vermerken und behalten ihn am Ende des Tages als Urkunde für zuhause. Im dritten Abschnitt "Spielform Handball x 2" durften die Kinder dann richtig Handball spielen, was nochmal richtig Spaß machte.


„Das war ein voller Erfolg“ lautete unisono das Urteil der Erwachsenen. Sowohl Spartenleiter Norbert Herold, als auch die Leiterin der Grundschule Gabriele Appl zeigten sich von der Aktion begeistert. „Als mich Norbert Herold als Spartenleiter des kooperierenden Handballvereins im August dieses Jahres anschrieb, ob wir Interesse an der Durchführung eines Handballaktionstages hätten, habe ich sofort mit ja geantwortet. Die Gründe liegen auf der Hand: Aufgrund der Erfahrungen aus den in den vergangenen Jahren bereits bei uns stattgefundenen Aktionstagen weiß ich, dass erstens die Kinder immer große Bewegungsfreude zeigten, dass zweitens die Verantwortlichen der SG Auerbach/Pegnitz bzw. des SV 08 Auerbach diese Tage hervorragend gestaltet hatten und drittens unterstütze ich wo immer möglich Auerbacher Vereine, damit diese den dringend notwendigen Nachwuchs bekommen. Und auch gestern war es so: Die Schulkinder der 2. Klassen absolvierten mit Begeisterung die unterschiedlichsten Übungen in der Helmut-Ott-Halle. Heute liefen diese Zweitklässler hoch dekoriert mit einer Medaille ganz stolz durchs Schulhaus. Hoffentlich bleiben einige von ihnen im wahrsten Sinne des Wortes am Ball.“


"Ein rundum gelungener Tag!" war dann auch das Resümee von Norbert Herold und seinen Mitstreitern Katharina und Manfred Eichenmüller, Matthias Edtbauer, Georg Folkenborn und Thomas Sporrer. "Die Kinder waren sehr diszipliniert und die ganze Zeit mit Begeisterung dabei. Das sollten wir auf alle Fälle wiederholen."

Ein echtes Highlight zum Abschluss des Aktionstages kam für das SG-Team dann noch in Form einer WhatsApp-Nachricht einer Mutter: "Hallo, mein Sohn ist total begeistert heute von der Schule gekommen und möchte Handball spielen. Ich würde ihn sehr gerne anmelden."


Harald Weidmann





2G-Regelung in unseren Sportstätten
Donnerstag, 18. November 2021, 11:24 Uhr

Schon gleich mal vorab:

Wenn du dir am kommenden Wochenende ein Spiel ansehen möchtest,

vergiss bitte nicht neben deinem Personalausweis dein Impfzertifikat bzw. dein Genesenenzertifikat mitzubringen.

Wenn du noch keine 12 Jahre alt bist, brauchst du deinen Schülerausweis.

 

Wir - die SG Auerbach/Pegnitz - sind verantwortlich für die Einhaltung der 2G-Regeln und werden dies an den Halleneingängen kontrollieren.

Und warum das Ganze?

 

Ab sofort gelten für unsere Hallen -  Helmut-Ott-Halle in Auerbach und die Christian-Sammet-Halle in Pegnitz - die 2G-Regeln.

 

Was bedeutet das für unsere Spieler*innen?

Grundsätzlich dürfen nur noch geimpfte und genesene Spieler*innen am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen.

Dabei gibt es zwei Ausnahmen im Jugendbereich:

  1. Kinder unter 12 Jahren sind von dieser Regelung ausgeschlossen.
  2. Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die der regelmäßigen Schultestung unterliegen. (Diese Ausnahmeregelung ist vorerst gültig bis 31.12.2021)

 

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider ausgeschlossen vom Trainings- und Spielbetrieb sind Auszubildende oder bereits anderweitig berufstätige Spieler*innen zwischen 12 und 18 Jahren, da hier keine regelmäßigen Schultests vorliegen.

 

Was bedeutet das für unsere Fans/Zuschauer?

Nur noch Geimpfte und Genesene können sich die Spiele ansehen.

Ausnahme: Kinder unter 12 Jahren sind zugelassen.

Wichtig: Nicht zuschauen dürfen Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, wenn sie nicht geimpft sind.


Es besteht Maskenpflicht und der Abstand von 1,5 m ist einzuhalten.

Kann der Abstand von 1,5 m eingehalten werden, kann die Maske am Sitzplatz abgenommen werden.

Die Abstandsregelung gilt nicht für Personen, die nach den geltenden Regelungen im Verhältnis zueinander von den Kontaktbeschränkungen befreit sind.


Wer gilt als geimpft?

Als geimpft gelten Personen, die vollständig gegen COVID-19 geimpft sind. Das heißt, sie sind mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft (derzeit die Impfstoffe von Biontech, Astrazeneca, Moderna, Johnson & Johnson), verfügen über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument, und bei ihnen sind seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen.

 

Wer gilt als genesen?

Als genesen gilt, wer über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügt, bei dem die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und die Testung mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Liegt die COVID-19 Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigt der Genesene zudem eine einmalige Impfung, damit die Erleichterungen weiterhin für ihn gelten.

 

Wie kann ich nachweisen, dass ich geimpft bin?

Eine vollständige Impfung kann durch einen Eintrag in das gelbe Impfbuch oder einem Zertifikat im digitalen Impfnachweis auf dem Smartphone nachgewiesen werden.

 

Wie kann ich nachweisen, dass ich genesen bin?

Der Nachweis über eine Genesung erfolgt über die Dokumentation des positiven PCR-Testergebnisses. Liegt diese nicht mehr vor, kann man sie sich neu ausstellen lassen. Der PCR-Test darf maximal sechs Monate alt sein und muss mindestens 28 Tage zurückliegen.

Bericht zum Auswärtsspiel unserer Herren I gegen TV 1861 Erlangen-Bruck III
Dienstag, 26. Oktober 2021, 22:04 Uhr

Hier der Bericht aus unserer Tageszeitung:


Die SG Auerbach/Pegnitz hat auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen. Bei einem spielerisch wie taktisch guten TV 1861 Erlangen-Bruck III siegte das Team um Nicholas Neupert und Karsten Herold nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Offensive am Ende klar mit 22:28 (11:12). Beste Werfer waren dabei Martin Bauer, der trotz seines verletzten Knöchels siebenmal traf, sowie Maxim Pankraz und Alexander Deinzer. Nach einem erneut spielfreien Wochenende empfängt die SG am 13.11. um 18:00 Uhr die TS Herzogenaurach in der Helmut-Ott-Halle zu ihrem ersten Heimspiel der Saison.
TV 1861 Erlangen-Bruck III – SG Auerbach/Pegnitz: 22:28 (11:12)
„Unsere Defensivleistung war zwar nicht ganz so gut wie im ersten Spiel, aber ich war durchaus zufrieden damit. Leider hatten wir zunächst Probleme speziell mit der Chancenverwertung. Da hat sich bei manchem Spieler eine gewisse Nervosität gezeigt“, fasste Nicholas Neupert die erste Halbzeit kurz zusammen. Die Gäste waren zwar durch Karsten Herold mit 0:1 in Führung gegangen, taten sich dann jedoch gegen einen guten Gegner lange Zeit trotz gefühlter Überlegenheit schwer. Vorne vergab man einige Chancen und in der Defensive ließ man sich vor allem durch Linkshänder und Routinier Sven Eskofier mehrmals überwinden. So lief man bis zur 21. Minute ständig einem Ein-Tore-Rückstand hinterher. Hätte nicht Martin Bauer bis hierhin bereits drei Treffer erzielt, der Rückstand hätte durchaus höher ausfallen können. „Wir hatten nicht den richtigen Zug in die Tiefe, haben uns zu sehr in die Mitte orientiert und uns mit Klein-Klein-Spielereien verzettelt.“ Beim Stand von 7:7 und einem vergebenen Strafwurf nahm Neupert seine erste Auszeit und fand offenbar die richtigen Worte, denn kurz darauf traf Maxim Pankraz zur ersten Führung seit dem 0:1, eine Führung, die man nicht mehr abgab. Kurz darauf konnten die Gäste den Vorsprung zwar kurzfristig auf zwei Tore erhöhen (8:10), doch der TV stellte durch einen Strafwurf nur 40 Sekunden vor der Sirene den 11:12 Pausenstand her.
Nachdem kurz nach Wiederanpfiff Maxim Pankraz seinen zweiten Strafwurf vergeben hatte, gelang Sven Eskofier sogar der Ausgleich zum 12:12, doch Paul Neuß stellte mit zwei Treffern am Stück bis zur 35. Minute den alten Abstand wieder her. „Paul war während der Woche erkältet und konnte nur am Freitag trainieren“ erklärte Neupert. „Deshalb habe ich ihn erst in der Pause nachgemeldet und nur wenige Minuten spielen lassen, aber in diesem Kurzeinsatz hat er zwei sehr wichtige Tore erzielt.“ Eine Strafzeit gegen die Gastgeber direkt im Anschluss nutzte die SG zu zwei weiteren unbeantworteten Toren und stellte die Weichen so innerhalb weniger Minuten auf Sieg (12:16). Mit der beruhigenden Führung im Rücken konnte man nun sogar einige Anschlusstreffer durch Sven Eskofier verkraften. Ein Doppelschlag von Maxim Pankraz ließ den Vorsprung in der 39. Minute dann erstmals auf fünf Tore anwachsen (13:18) und als Martin Bauer und Alexander Deinzer in der 42. Minute erneut zwei Treffer nacheinander erzielten, schien das Spiel endgültig zugunsten der Gäste entschieden zu sein (15:21). Doch die Hausherren wollten da auch noch ein Wörtchen mitreden. „Bruck hat weiter gekämpft und es uns nicht leicht gemacht“ so Neupert. „Gut, dass wir mit unseren guten Abwehrspielern das Schlimmste verhindern konnten, denn auch wenn sich unser Vorsprung nur auf vier Tore verkürzte (21:25, 55. Minute), hätten ein, zwei Fehler durchaus noch einmal für Spannung sorgen können.“ So aber hielt die Defensive der Gäste, wobei es sich die Hausherren durch einige Strafzeiten selbst schwer machten. Am Ende feierten die Gäste einen verdienten, wenn auch schwer erkämpften 22:28 Auswärtssieg. „Das war heute ein verdienter Arbeitssieg gegen ein gutes Team, das noch so manchen Gegner ärgern wird“ freute sich Nicholas Neupert. „Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, uns gut auf Herzogenaurach vorzubereiten. Dann hoffe ich auf den zusätzlichen Schub von möglichst vielen Zuschauern in der Helmut-Ott-Halle.“
 
Statistik:
TV 1861 Erlangen-Bruck III:
Peters K. (5/1), Dubois (4), Eskofier (6), Wendt, Scheuer (1), Wölfel (1), Schulle, Geck, Ladwig (1), Ljevar L., Schmautz, Lotz, Peters M (4/1), Radler
SG Auerbach/Pegnitz:
Bauer (7), Tannenberger (3), Bürger (3), Schirmer, Seiffert, Pankraz E., Eckert, Herold (1), Pankraz M. (6/1), Schalanda (1), Förster, Kroher, Neuß (2), Deinzer (5)
Strafwürfe: 2/3 : 2:4 (Peters K. 1/1, Peters M. 1/3 – Pankraz M. 1/3, Deinzer 1/1)
Strafzeiten: 7 : 3 (Ladwig 3x, Schulle 2x, Dubois, Eskofier je 1x – Bauer, Herold, Pankraz M. je 1x)
Rote Karte: 1 : 0 (Ladwig, o. Bericht)  
Schiedsrichter: Hubertus Lengsfeld, Sven Werner
Spielfilm: 0:1, 2:1, 2:2, 7:7, 7:8, 8:10, 10:12, 11:12 – 12:12, 12:16, 13:18, 15:21, 19:25, 21:25, 21:27, 22:28

Harald Weidmann

Berichte zum Spiel unserer Herren I gegen HSG SGS Erlangen/HC Niederlindach
Mittwoch, 13. Oktober 2021, 08:35 Uhr

Hier geht es zur Homepage der HSG SGS Erlangen/HC Niederlindach 

Herren I: HSG VERLIERT GEGEN DEN AUFSTIEGSFAVORITEN | HSG Erlangen/Niederlindach (hsg-erlangen-niederlindach.de)


Bericht aus der Tageszeitung:


Die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz sind mit einem überzeugenden 22:32 Sieg (9:13) bei der HSG SGS Erlangen/HC Niederlindach in die neue Saison gestartet. Getragen von einer starken Defensive gelang es den Gästen schneller, die bei beiden Angriffsreihen anfänglich spürbare Nervosität zu überwinden und das Spiel an sich zu ziehen. Zur Pause bereits mit vier Toren in Front, brachte eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte den am Ende auch in der Höhe verdienten Sieg. Trainer Nicholas Neupert und Karsten Herold, der selbst auf dem Spielfeld aktiv war, zeigten sich vor Allem mit der geschlossenen Mannschaftsleistung zufrieden. Am kommenden Wochenende erneut spielfrei, tritt die SG erst wieder am 24.10., dann bereits um 11:00 Uhr, beim TV 1861 Erlangen-Bruck III an.
HSG SGS Erlangen/HC Niederlindach – SG Auerbach/Pegnitz: 22:32 (9:13)
„Ich denke, man kann guten Gewissens von einem gelungenen Einstieg in die neue Saison sprechen“ zeigte sich Trainer Nicholas Neupert sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Speziell nach der langen Zeit ohne Wettkampf war schon eine gewisse Unsicherheit und Nervosität zu spüren.“ Zudem hatten sich in den letzten Wochen noch einige personelle Änderungen ergeben. So muss man zukünftig studienbedingt auf Linksaußen Tizian Podlech verzichten, kann andererseits aber wieder auf Kreisläufer Sebastian Bürger zurückgreifen. Auch Routinier Daniel Schalanda signalisierte seine Bereitschaft, bei Bedarf auszuhelfen. „Unser Kader ist nicht allzu breit aufgestellt, weshalb wir uns über die beiden Rückkehrer sehr freuen“ erklärte auch Karsten Herold, der selbst kurzfristig reaktiviert werden musste, da der etatmäßige Kreisläufer Johannes Förster gesundheitlich angeschlagen und nur bedingt einsetzbar war. Umso mehr war man im Lager der SG von der geschlossenen Mannschaftsleistung begeistert. „Egal wer eingewechselt wurde, jeder war sofort auf der Höhe des Geschehens, sodass keinerlei Leistungsabfall zu spüren war. Zudem erwies sich die Erfahrung von Karsten und Sebastian am Kreis und in der Abwehr als wichtiger Trumpf“, so Neupert. Zunächst noch auf Augenhöhe, rissen die Gäste bereits nach wenigen Angriffen das Spiel an sich, drehten durch drei Tore in Folge ein 2:1 in ein 2:4 und gaben früh den Ton an. Fast jeder Treffer der HSG wurde mit einem Doppelschlag beantwortet, sodass man nach 15 Minuten mit 4:8 und nach 20 Minuten bereits mit 5:10 in Front lag. Hätte nicht Robin Schmieding vier seiner insgesamt fünf Feldtreffer bis zur Pause erzielt, wären die Gäste bereits zur Halbzeit vorentscheidend davon gezogen. So jedoch wurden beim Stand von 9:13 die Seiten gewechselt.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel der Gäste neben der weiterhin aggressiven Abwehr und einem starken Max-Anton Seiffert im Tor geprägt von temporeichem Spiel über die Schnelle Mitte und konsequent vorgetragenen Angriffen vor allem auf der rechten Seite. Hier tat sich speziell Maxim Pankraz sowohl durch eigene Tore wie durch kluge Anspiele an den Kreis hervor. Seiffert musste zwar zwei unglückliche Treffer hinnehmen, bei denen jeweils ein gehaltener Strafwurf doch noch im Netz landete, ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und bot in jeder Phase der Partie den nötigen Rückhalt für seine Vorderleute. Nach etwas mehr als 50 Minuten und einem weiteren „Dreierpack“ leuchtete erstmals ein vorentscheidender 10-Tore-Vorsprung von der Anzeigentafel (15:25). „Über unsere diesmal von Beginn an aggressive Abwehr haben wir uns Stück für Stück ins Spiel hinein gearbeitet und konnten in der zweiten Hälfte das Tempo sogar noch einmal anziehen. Wir sind konsequent in die Zweikämpfe gegangen und haben aufbauend auf einer guten Torhüterleistung dem Gegner frühzeitig den Wind aus den Segeln genommen.“ Wie auch seine Vorgänger fand Neupert dann doch noch etwas, um „auf hohem Niveau zu klagen. Unsere Chancenauswertung, gerade bei klaren Aktionen, ist durchaus noch ausbaufähig.“ Insgesamt zog er jedoch ein äußerst positives Fazit: „Wir hatten heute einen guten Gegner, der aber mit unserer aggressiven Abwehr letztlich nicht zurecht gekommen ist. Darauf können wir aufbauen.“
 
Statistik:
HSG Erlangen/Niederlindach: Schindler, Gottesbühren (1), Brunner (1), Rühl, Gumbert, Stübinger (3), Garkisch (3), Willert (5), Schmieding (7/2), Loncar, Laubmann (1), Sackmann, Hauer (1), Kretz
SG Auerbach/Pegnitz:
Tannenberger (2), Deinzer (5), Bürger (5), Schirmer, Seiffert, Eckert (1), Schalanda (2), Förster, Kroher, Neuß (3), Bauer (3), Herold (3), Pankraz (8/1) Strafwürfe: 2/4 : 1/1 (Stübinger 0/1, Schmieding 2/2 – Pankraz 1/1)
Strafzeiten: 2 : 4
Schiedsrichter: Norbert Karl, Andreas Laise (DjK Erlangen, 1. FCN Handball)
Spielfilm: 1:0, 1:1, 2:1, 2:4, 3:4, 3:6, 4:8, 5:10, 9:13 – 9:15, 10:17, 12:17, 12:20, 15:22, 15:25, 20:29, 21:32, 22:32 


Harald Weidmann

Spielverlegungen mC und Damen
Samstag, 09. Oktober 2021, 19:33 Uhr




Sonntag, 10. Oktober 2021 - 14:00 Uhr

Landesliga männliche C Jugend Staffel Nordost

VFL Landshut - SG Auerbach/Pegnitz

Landshut, VfL-Landshut Achdorf


wurde auf Wunsch des VFL Lanshut verlegt.


Neuer Termin: Samstag, 18.12.2021 16:30 Uhr -  Landshut, VfL-Landshut Achdorf





Sonntag, 10. Oktober 2021 - 11:15 Uhr

Bezirksklasse Frauen Staffel West

HSG SGS Erl/HC Niederl II - SG Auerbach/Pegnitz

Hannberg, Seebachgrundhalle


Es wurde noch kein neuer Termin festgelegt.


Vorbericht aus der Tageszeitung
Samstag, 09. Oktober 2021, 11:57 Uhr

Hier geht es zum Vorbericht:

https://www.nordbayern.de/sport/wer-jetzt-nicht-heiss-ist-kann-in-der-kabine-bleiben-1.11425976

Die Herren I der SG Auerbach/Pegnitz gehen mit neuem Trainergespann in die kommende Saison
Mittwoch, 06. Oktober 2021, 19:18 Uhr

Duo für die Handball-BOL

Interne Trainerlösung für die SG Auerbach/Pegnitz

von Harald Weidmann


Hier geht es zum Originalartikel in der Zeitung.

https://www.nordbayern.de/sport/interne-trainerlosung-fur-die-sg-auerbach-pegnitz-1.11284256


 

AUERBACH / PEGNITZ - Am Ende einer langen, intensiven Suche nach einem Nachfolger für Matthias Schnödt gehen die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz mit einer internen Lösung in die neue Bezirksoberliga-Saison.

Der bisherige Co-Trainer Nicholas Neupert wird zum Chef befördert, der langjährige Spieler Karsten Herold neben ihm auf der Bank sitzen. Wir befragten beide unabhängig voneinander über die Runde 2021/22.

 

Herr Neupert, wie läuft bisher die Vorbereitung auf die neue Saison?

Nicholas Neupert: Die ersten Wochen wurden primär zur Wiedergewöhnung an die verschiedenen Belastungen genutzt, die der Sport mit sich bringt. Der Fokus lag auf Koordination, Kondition und dem mannschaftlichen Teil, im Kollektiv zu trainieren. Der erste große Block wird darauf abzielen, jeden einzelnen Spieler athletisch auf ein Niveau zu bringen, mit dem das spielerische und taktische Konzept umgesetzt werden kann. Hier bedienen wir uns auch anderer Sportarten, etwa dem Kampfsport, um durch ungewohnte Bewegungen und Methoden neue Trainingsreize zu setzen.

 

Wie gestaltet sich dabei die Zusammenarbeit mit Karsten Herold?

Nicholas Neupert: Karsten stellt eine deutliche Verstärkung für das gesamte Team dar. Er trägt durch sein Fachwissen und seine Erfahrung einen großen Teil zu Spieler- und Spielentwicklung bei. Zudem ist er bestens im Verein bekannt und kann durch die Jahre als Spieler in höheren Ligen dem Team wichtige Impulse geben.

 

Hat es im Team Änderungen gegeben?

Nicholas Neupert: Wir haben derzeit noch keine externen Neuzugänge zu vermelden, sondern freuen uns über einige Perspektivspieler, die sich entweder noch in der A-Jugend oder im ersten Jahr Vollmannschaft befinden. Dies sind Jonas Dillmann im Tor, Janis Schirmer im Rückraum und Eduard Pankraz am Kreis. Leider hat uns Lukas Weisser beruflich bedingt in Richtung SG Regensburg II verlassen und auch Thomas Wilke ist nicht mehr Teil des Teams.

 

Herr Herold, wie kam es zu Ihrem Engagement?

Karsten Herold: Der Verein brauchte nach Matthias Schnödts Ausscheiden kurzfristig Hilfe. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich mich dann dazu entschieden, dass es keine Option für mich ist, die Mannschaft und den Verein im Stich zu lassen. Es ist ja in Auerbach und Umgebung kein Geheimnis, wie viel mir dieser Verein bedeutet.

 

Können Sie problemlos Co-Traineramt und Beruf vereinbaren?

Karsten Herold: Zeitlich ist das kein Problem. Die Trainingseinheiten beginnen ja erst abends. Für die Trainertätigkeit an sich ist der Lehrerberuf meiner Meinung nach ohnehin hilfreich, weil es im Wesentlichen darauf ankommt, Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen zu haben. Jeder Spieler im Team ist unterschiedlich und braucht deshalb eine andere Art der Ansprache.

 

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Nicholas Neupert? Teilen Sie nur die Trainingseinheiten untereinander auf, oder sind Sie für verschiedene Inhalte zuständig?

Karsten Herold: Nico kümmert sich um die Trainingssteuerung und -planung. Wie professionell und akribisch er das macht, ist für eine BOL-Mannschaft schon bemerkenswert. Es wird nicht viele Mannschaften geben, die so abwechslungsreich und modern trainieren wie wir. Ich übernehme dann während der Übungen eher die Spielerperspektive, weil ich immer wieder auch selbst mittrainiere. Auch für die Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen bin meist ich zuständig. Im Grunde versuche ich einfach, meine Erfahrung weiterzugeben.

 

Wie fühlt es sich an, ehemaligen Mitspielern als Trainer gegenüber zu stehen?

Karsten Herold: Das ist eigentlich keine große Sache. Dass eine Vorbereitung weh tun muss, ist den Jungs natürlich bewusst und ich verlange nichts, was ich nicht selbst auch noch leisten kann. Die gebündelte Wut auf das Trainerteam schweißt eine Mannschaft ja auch zusammen, damit kann ich dann leben (lacht). Um ehrlich zu sein, habe ich sie nicht gefragt. Allerdings kennen einige Spieler diese Rolle von mir ja bereits aus der letzten Landesligasaison. Da habe ich „Johnny“ (Matthias Schnödt) nach meiner Verletzung ja auch von der Bank aus unterstützt. Die Art und Weise, wie die Mannschaft die Vorbereitung bisher absolviert, zeigt mir aber, dass sie unfassbar viel Lust auf die neue Saison hat. Und darauf kommt es an.

 

Wo sehen Sie das größte Potenzial der Mannschaft, wo eventuellen Verbesserungsbedarf?

Karsten Herold: Eine Sache ist für mich absolut klar: Handballerisch hat die Mannschaft enormes Potenzial. Wir sind insbesondere mit unserer Qualität in der Offensive in der Lage, jederzeit zum Torerfolg zu kommen. Das alleine wird in der BOL aber nicht reichen. Körperlich und konditionell müssen wir auf jeden Fall noch zulegen. Das wird vor allem für eine erfolgreiche Abwehrarbeit der Grundstein sein. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir das bis zum Saisonstart hinbekommen werden. Dann sind wir für jeden Gegner schwer zu schlagen.

 

Eine Frage an beide: Wie sehen Sie die Teilung der BOL in zwei Gruppen, wie lautet Ihr Saisonziel und wer sind nach Ihrer Meinung die Favoriten?

Nicholas Neupert: Die Teilung der BOL in Ost und West verhindert zwar ein Derby gegen Sulzbach-Rosenberg, ist aber vor dem Hintergrund der noch immer aktuellen Corona-Lage durchaus plausibel. So kann der Spielplan entzerrt und Wert auf den Schutz der Mannschaften gelegt werden. Gleichzeitig erhöht sich die Chance, die Saison auf „normale“ Art zu Ende spielen zu können. Dies macht es allerdings auch schwer, Favoriten zu definieren, da erst abgewartet werden muss, welche Folgen Corona für die einzelnen Vereine haben wird. Aus dem selben Grund sollten tabellarische Ziele auch nicht zu früh zu hoch gehängt werden.

Karsten Herold: Keine Frage, eine Saison ohne Derbys ist sehr schade. Auf der anderen Seite überwiegen die Vorfreude und die Hoffnung, endlich wieder in unserem Hexenkessel zu spielen. Sechs Heimspiele sind ja schon mal eine deutliche Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr. Ich glaube, wir können uns alle darauf freuen, dass es wieder losgeht. Die Zuschauer sind ja mindestens genauso heiß darauf, endlich wieder in die Helmut-Ott-Halle zu dürfen. Auch wenn es derzeit extrem schwierig ist, den eigenen Leistungsstand im Vergleich zu den anderen Teams einzuschätzen, kann es für mich eigentlich nur ein Ziel geben, und das ist der Aufstieg. Sollte das Trainingsniveau über die gesamte Saison konserviert werden, traue ich den Jungs alles zu.

Testspiel gegen HBC Nürnberg fällt leider aus.
Mittwoch, 06. Oktober 2021, 18:31 Uhr


Wegen Belegung der Christian-Sammet-Halle durch die Stadt, muss unser Testspiel der Herren I leider ausfallen.


Wir, die SG Auerbach/Pegnitz haben einen Platz frei
Montag, 10. Mai 2021, 10:20 Uhr

Liebe Handballfreunde*innen,

 

ihr kennt Freunde, Bekannte oder Verwandte, die selbst oder deren Kinder kurz vor ihrem Schulabschluss stehen oder bereits geschafft haben - aber noch keinen konkreten Plan für danach haben?

Dann mach sie auf den Freiwilligendienst im Sport aufmerksam. Neben Ausbildung, (Dualem) Studium oder Auslandsaufenthalt gibt es nämlich noch viele weitere Möglichkeiten nach dem Schulabschluss durchzustarten – unter anderem mit einem Freiwilligendienst im Sport.

Dieser kann im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (für alle unter 27 Jahren) absolviert werden.

Wir bei der SG Auerbach/Pegnitz haben als anerkannte Einsatzstelle ab August 2021 eine Stelle für das Freiwillige  Soziale Jahr im Sport (FSJ) (m/w) zu besetzen.

Der Freiwilligendienst im Sport ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr. Freiwillige können in ihrem Freiwilligendienst ihr Hobby zum Beruf machen und einen Einblick in die Berufsfelder Sportpraxis, Sportmanagement und Pädagogik erhalten.

 

Neben der Unterstützung in der Einsatzstelle nehmen die Freiwilligen an spannenden und informativen Seminaren mit anderen Freiwilligen teil und nutzen viele weitere Vorteile und Chancen wie:

▪ Ein Jahr zur beruflichen Orientierung

▪ Erwerben einer Übungsleiter- oder Fachübungsleiterlizenz

▪ Stärkung der persönlichen und sozialen Kompetenzen

▪ Freiwilligendienste-Ausweis für Ermäßigungen

▪ Überbrücke Übergangsphasen/Wartesemester sinnvoll

▪ Verbesserung der Chancen auf einen Studien-/Ausbildungsplatz

▪ Knüpfen von Kontakten für deine berufliche Zukunft

▪ Teilnahmebestätigung und ein qualifiziertes Arbeitszeugnis

 

Mögliche Aufgaben und Tätigkeitsfelder können dabei sein:

• Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von Trainingseinheiten für Kinder und Jugendliche

• Begleitung bei Wettkämpfen und Turnieren

• Betreuungs- und Sportangebote in Kindergärten, Jugendeinrichtungen und Schulen (z.B. Sport im Ganztag, Mittagsbetreuung)

• Selbstständige Projektarbeit (z.B. Gestaltung von Trainingslagern, Veranstaltungen)

• Organisatorische Unterstützung im Verein (z.B. Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit)

• Ökologische Aufgaben im Verein oder Integrationsarbeit

 

Gebt allen handballbegeisterten Jugendlichen in eurem Bekanntenkreisen die Option eines Freiwilligendienstes, indem ihr ihnen diese Möglichkeit darlegt.

 

Noch mehr Informationen über einen Freiwilligendienst im Sport erfahrt ihr auf der Homepage www.freiwilligendienste.bsj.org .

 

Vielen Dank für eure Unterstützung!

 

Euer Norbert Herold


PS: Sollte Interesse bestehen? Hier meine Kontaktdaten | Telefon 09643 3944 | Mobil 0176 42753226 | Mail [email protected]

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