Vereinsneuigkeiten

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Die Herren I der SG Auerbach/Pegnitz gehen mit neuem Trainergespann in die kommende Saison

Sonntag, 15. August 2021, 14:33 Uhr

Duo für die Handball-BOL

Interne Trainerlösung für die SG Auerbach/Pegnitz

von Harald Weidmann


Hier geht es zum Originalartikel in der Zeitung.

https://www.nordbayern.de/sport/interne-trainerlosung-fur-die-sg-auerbach-pegnitz-1.11284256


 

AUERBACH / PEGNITZ - Am Ende einer langen, intensiven Suche nach einem Nachfolger für Matthias Schnödt gehen die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz mit einer internen Lösung in die neue Bezirksoberliga-Saison.

Der bisherige Co-Trainer Nicholas Neupert wird zum Chef befördert, der langjährige Spieler Karsten Herold neben ihm auf der Bank sitzen. Wir befragten beide unabhängig voneinander über die Runde 2021/22.

 

Herr Neupert, wie läuft bisher die Vorbereitung auf die neue Saison?

Nicholas Neupert: Die ersten Wochen wurden primär zur Wiedergewöhnung an die verschiedenen Belastungen genutzt, die der Sport mit sich bringt. Der Fokus lag auf Koordination, Kondition und dem mannschaftlichen Teil, im Kollektiv zu trainieren. Der erste große Block wird darauf abzielen, jeden einzelnen Spieler athletisch auf ein Niveau zu bringen, mit dem das spielerische und taktische Konzept umgesetzt werden kann. Hier bedienen wir uns auch anderer Sportarten, etwa dem Kampfsport, um durch ungewohnte Bewegungen und Methoden neue Trainingsreize zu setzen.

 

Wie gestaltet sich dabei die Zusammenarbeit mit Karsten Herold?

Nicholas Neupert: Karsten stellt eine deutliche Verstärkung für das gesamte Team dar. Er trägt durch sein Fachwissen und seine Erfahrung einen großen Teil zu Spieler- und Spielentwicklung bei. Zudem ist er bestens im Verein bekannt und kann durch die Jahre als Spieler in höheren Ligen dem Team wichtige Impulse geben.

 

Hat es im Team Änderungen gegeben?

Nicholas Neupert: Wir haben derzeit noch keine externen Neuzugänge zu vermelden, sondern freuen uns über einige Perspektivspieler, die sich entweder noch in der A-Jugend oder im ersten Jahr Vollmannschaft befinden. Dies sind Jonas Dillmann im Tor, Janis Schirmer im Rückraum und Eduard Pankraz am Kreis. Leider hat uns Lukas Weisser beruflich bedingt in Richtung SG Regensburg II verlassen und auch Thomas Wilke ist nicht mehr Teil des Teams.

 

Herr Herold, wie kam es zu Ihrem Engagement?

Karsten Herold: Der Verein brauchte nach Matthias Schnödts Ausscheiden kurzfristig Hilfe. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich mich dann dazu entschieden, dass es keine Option für mich ist, die Mannschaft und den Verein im Stich zu lassen. Es ist ja in Auerbach und Umgebung kein Geheimnis, wie viel mir dieser Verein bedeutet.

 

Können Sie problemlos Co-Traineramt und Beruf vereinbaren?

Karsten Herold: Zeitlich ist das kein Problem. Die Trainingseinheiten beginnen ja erst abends. Für die Trainertätigkeit an sich ist der Lehrerberuf meiner Meinung nach ohnehin hilfreich, weil es im Wesentlichen darauf ankommt, Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen zu haben. Jeder Spieler im Team ist unterschiedlich und braucht deshalb eine andere Art der Ansprache.

 

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Nicholas Neupert? Teilen Sie nur die Trainingseinheiten untereinander auf, oder sind Sie für verschiedene Inhalte zuständig?

Karsten Herold: Nico kümmert sich um die Trainingssteuerung und -planung. Wie professionell und akribisch er das macht, ist für eine BOL-Mannschaft schon bemerkenswert. Es wird nicht viele Mannschaften geben, die so abwechslungsreich und modern trainieren wie wir. Ich übernehme dann während der Übungen eher die Spielerperspektive, weil ich immer wieder auch selbst mittrainiere. Auch für die Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen bin meist ich zuständig. Im Grunde versuche ich einfach, meine Erfahrung weiterzugeben.

 

Wie fühlt es sich an, ehemaligen Mitspielern als Trainer gegenüber zu stehen?

Karsten Herold: Das ist eigentlich keine große Sache. Dass eine Vorbereitung weh tun muss, ist den Jungs natürlich bewusst und ich verlange nichts, was ich nicht selbst auch noch leisten kann. Die gebündelte Wut auf das Trainerteam schweißt eine Mannschaft ja auch zusammen, damit kann ich dann leben (lacht). Um ehrlich zu sein, habe ich sie nicht gefragt. Allerdings kennen einige Spieler diese Rolle von mir ja bereits aus der letzten Landesligasaison. Da habe ich „Johnny“ (Matthias Schnödt) nach meiner Verletzung ja auch von der Bank aus unterstützt. Die Art und Weise, wie die Mannschaft die Vorbereitung bisher absolviert, zeigt mir aber, dass sie unfassbar viel Lust auf die neue Saison hat. Und darauf kommt es an.

 

Wo sehen Sie das größte Potenzial der Mannschaft, wo eventuellen Verbesserungsbedarf?

Karsten Herold: Eine Sache ist für mich absolut klar: Handballerisch hat die Mannschaft enormes Potenzial. Wir sind insbesondere mit unserer Qualität in der Offensive in der Lage, jederzeit zum Torerfolg zu kommen. Das alleine wird in der BOL aber nicht reichen. Körperlich und konditionell müssen wir auf jeden Fall noch zulegen. Das wird vor allem für eine erfolgreiche Abwehrarbeit der Grundstein sein. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir das bis zum Saisonstart hinbekommen werden. Dann sind wir für jeden Gegner schwer zu schlagen.

 

Eine Frage an beide: Wie sehen Sie die Teilung der BOL in zwei Gruppen, wie lautet Ihr Saisonziel und wer sind nach Ihrer Meinung die Favoriten?

Nicholas Neupert: Die Teilung der BOL in Ost und West verhindert zwar ein Derby gegen Sulzbach-Rosenberg, ist aber vor dem Hintergrund der noch immer aktuellen Corona-Lage durchaus plausibel. So kann der Spielplan entzerrt und Wert auf den Schutz der Mannschaften gelegt werden. Gleichzeitig erhöht sich die Chance, die Saison auf „normale“ Art zu Ende spielen zu können. Dies macht es allerdings auch schwer, Favoriten zu definieren, da erst abgewartet werden muss, welche Folgen Corona für die einzelnen Vereine haben wird. Aus dem selben Grund sollten tabellarische Ziele auch nicht zu früh zu hoch gehängt werden.

Karsten Herold: Keine Frage, eine Saison ohne Derbys ist sehr schade. Auf der anderen Seite überwiegen die Vorfreude und die Hoffnung, endlich wieder in unserem Hexenkessel zu spielen. Sechs Heimspiele sind ja schon mal eine deutliche Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr. Ich glaube, wir können uns alle darauf freuen, dass es wieder losgeht. Die Zuschauer sind ja mindestens genauso heiß darauf, endlich wieder in die Helmut-Ott-Halle zu dürfen. Auch wenn es derzeit extrem schwierig ist, den eigenen Leistungsstand im Vergleich zu den anderen Teams einzuschätzen, kann es für mich eigentlich nur ein Ziel geben, und das ist der Aufstieg. Sollte das Trainingsniveau über die gesamte Saison konserviert werden, traue ich den Jungs alles zu.

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