Vereinsneuigkeiten

Vorbericht unserer Herren I gegen TS Herzogenaurach

Freitag, 11. Februar 2022, 21:29 Uhr

Nach dem furiosen Start am vergangenen Wochenende in den zweiten Teil der Saison tritt die SG Auerbach/Pegnitz an diesem Sonntag bei der TS Herzogenaurach an. Mit dem Ziel „Klassenerhalt“ in die Runde gestartet, belegen die Mittelfranken nach sechs Spielen Platz Drei. Ein Sieg gegen den TV Erlangen-Bruck III und zuletzt zwei Punkte am „Grünen Tisch“ gegen den SV Buckenhofen bescherten ihnen dabei ein ausgeglichenes Punktekonto. Anpfiff in der Gymnasiums-Sporthalle, in der laut Hygienekonzept höchstens 92 Zuschauer erlaubt sind, ist um 18:00 Uhr.

„Genaueres ist mir nicht bekannt, aber laut dem Ergebnisportal des BHV (Nuliga) ist offensichtlich der SV Buckenhofen als Heimteam nicht angetreten, weshalb Herzogenaurach die Punkte am „Grünen Tisch“ zugesprochen bekam.“ In Zeiten wie diesen ist es selbst für die Aktiven kaum möglich mit den Geschehnissen und Entwicklungen mitzuhalten. Zudem werden Informationen immer weniger auf den offiziellen Vereinsseiten, sondern viel mehr in den unterschiedlichsten „Sozialen Netzwerken“ veröffentlicht, was es noch schwieriger macht, auf dem Laufenden zu bleiben. Auch deshalb konzentrieren sich die Trainer Nicholas Neupert und Stefan von Frankenberg weniger auf Nachrichten über die Gegner, als viel mehr auf das, was sie selbst und das Team beeinflussen können. „Wir bereiten uns intensiv auf jeweils das nächste Spiel vor, analysieren vorhandenes Videomaterial und lassen uns nicht von „Außen“ irritieren.“

Die Analyse des Hinspiels hat offenbar gezeigt, dass man speziellen Wert darauf legen sollte, den spielstarken Rückraum der TS Herzogenaurach in schach zu halten. Dabei sind den Trainern der SG speziell Mittelmann Jonas Hirning, der mit insgesamt 28/14 Treffern derzeit auf Platz Zwei der Staffel-Torschützen liegt, aber auch Johannes Bellmann im linken Rückraum aufgefallen. Und dann ist da ja immer noch Routinier Ingo Kundmüller auf der rechten Halb-Position. Der Linkshänder hat im Hinspiel gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist und dass man ihn keinesfalls unterschätzen sollte. „Unser Ziel ist es, an unsere Leistungen vom letzten Samstag anzuknüpfen.“ Gleichzeitig hofft Neupert aber auch, dass sein Team auf die nachlässigen Phasen wie im Hinspiel verzichtet. „Wir müssen von Anfang an in der Abwehr aufmerksam arbeiten und so hoffentlich unser schnelles Spiel etablieren.“ Leider fehlt ihm mit Julian Eckert ein wichtiger Baustein im Defensivverbund. „Noch konnte er kein MRT machen lassen, es steht aber nach ersten Untersuchungen zu befürchten, dass er längere Zeit ausfallen könnte“, so Neupert.

Fans, die das Team begleiten wollen, müssen sich auf ähnliche Vorgaben wie in der Helmut-Ott-Halle (HOH) einstellen, also Einlasskontrolle der 2G-Plus-Nachweise am Eingang. Das bedeutet, dass der Zutritt nur vollständig Geimpften oder Genesenen gewährt wird, wenn sie geboostert sind, oder einen höchstens 24 Stunden alten Schnelltest vorweisen. Zudem ist in der Gymnasiums-Sporthalle auch am Sitzplatz während des Spiels ein Mund-Nasenschutz (FFP2) zu tragen. Ob die laut dem auf Nuliga veröffentlichten Hygienekonzept zugelassene Höchstzahl von 92 Zuschauern noch immer relevant ist, kann man nur spekulieren. „Es ist immer schöner, vor Publikum zu spielen, vor allem natürlich vor dem eigenen“ verwies Nicholas Neupert noch einmal auf das letzte Heimspiel. „Allerdings müssen wir unsere Leistung mit oder ohne Zuschauer abrufen. Wenn uns das gelingt, sollten wir auch aus Herzogenaurach zwei Punkte mitnehmen können."


Harald Weidmann

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